VIE: Randalierer leistet Widerstand und zieht ein Messer/ Schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhindert Verletzung

Am Montag gegen 21:00 Uhr fuhr eine Streifenwagenbesatzung zur Petersstraße in Viersen. Dort hatte man einen randalierenden Mann gemeldet, der zuvor auf der Josefstraße ebenfalls randaliert hatte. Im Verlauf eines Streits hatte er außerdem in der dortigen Obdachlosenunterkunft einem Bekannten ein Mobiltelefon vom Tisch entwendet.

Am Einsatzort trafen die Polizistinnen und Polizisten auf einen lautstark herumschreienden Mann. Auf Ansprache des 35-jährigen polizeibekannten Deutschen aus Mönchengladbach, griff dieser in seinen mitgeführten Rucksack und weigerte sich, seine Hände zu zeigen. Daraufhin ergriffen die Einsatzkräfte die Arme des Mannes und brachten ihn zu Boden, um ihm den Rucksack abzunehmen. Dabei stellten sie fest, dass der Randalierer nun ein Messer in der Hand hielt.

Aufforderungen, das Messer loszulassen, kam er nicht nach. Stattdessen wehrte er sich heftig gegen seine Fesselung) und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Kräfte. Hierbei wurde der Handschuh einer Polizistin durch die Messerklinge zerschnitten.

Die Einsatzkräfte nahmen dem 35-jährigen schließlich das Messer ab und legten ihm Handfesseln an. Auch auf dem Weg zum Streifenwagen und später auf der Wache versuchte er weiterhin, die Beamtinnen und Beamten zu treten und beleidigte diese fortwährend.

Bei der Durchsuchung des Randalierers auf der Wache wurden neben einem Tierabwehrspray auch noch sechs Mobiltelefone gefunden unter anderem das Gerät, welches er zuvor auf der Josefstraße entwendet hatte. Die Herkunft der übrigen Telefone ist bislang noch nicht geklärt.

Aufgrund seines ungewöhnlich hohen Erregungszustandes, der ein Anzeichen für Drogenkonsum sein kann, entnahm ein Arzt ihm eine Blutprobe.

Dank ihrer schnellen Reaktionen blieben die Polizisten und Polizistinnen unverletzt./YF

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