BPOL NRW: Festnahmen der Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen

Düsseldorf (ots)

Am Wochenende wurden von der Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen vier Personen bei grenzpolizeilichen Kontrollen festgenommen, die mit Haftbefehlen zur Festnahme ausgeschrieben waren.

Ein 40-jähriger Albaner wurde mit einem internationalen Haftbefehl gesucht, der von den belgischen Behörden ausgestellt war. Ihm werfen die Behörden vor, Mitglied einer Bande zu sein, die mit Betäubungsmitteln handelte. Weiterhin hatten ihn die Behörden zur Einreiseverweigerung in die Schengenstaaten ausgeschrieben.

Auch ein 29-jähriger Niederländer wurde aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen. Ihn suchten die niederländischen Behörden im Zusammenhang mit Rauschgiftkriminalität. Beide Personen wurden dem Haftrichter beim Amtsgericht Düsseldorf vorgeführt, der die Auslieferungen an die ersuchenden Staaten veranlasst.

Hingegen konnte ein 47-jähriger Deutscher den gegen ihn bestehenden Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum abwenden, indem er die Geldstrafe in Höhe von 3950.- EURO sowie die angefallenen Verfahrenskosten, in Höhe von 1003.- Euro, bei der Bundespolizei bezahlte. Er war wegen Hausfriedensbruch zu der genannten Geldstrafe bzw. 158 Tage Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Dem Gesuchten war die gerichtliche Forderung bekannt, da er auf die Aushändigung des Haftbefehls verzichtete und nach Zahlung die Dienststelle der Bundespolizei sofort verließ.

Auch ein 48-jähriger Türke konnte der Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tage Haft entgehen, nachdem er 2000.- EURO Geldstrafe bei der Bundespolizei hinterlegt hatte. Er war wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis verurteilt und gesucht worden.

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