BPOL NRW: S-Bahn 6 – Eingeschlagen und bestohlen worden – Kein Urlaubsgeld für Taschendiebe – Bundespolizei warnt vor „Langfingern“

Essen – Köln (ots)

Rund 450,- Euro Schaden verursachten Taschendiebe gestern Abend (15. Juli) in der S-Bahn 6 zwischen Köln und Essen.

Ein 24-jähriger Essener nutzte den Zug vom Kölner Hauptbahnhof nach Essen. Seinen Rucksack mit diversen Dokumenten, seinem Reisepass und Zubehör für sein Smartphone hatte er neben sich auf den Sitz gelegt.

Kurz darauf schlief der syrische Staatsangehörige ein. Als er aufwachte, stellte er fest, dass sein Rucksack gestohlen wurde. Im Essener Hauptbahnhof zeigte er den Diebstahl bei der Bundespolizei an. Diese leitet ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor dem kriminellen Treiben der Taschendiebe. Achten Sie darauf, dass die Diebe kein „Urlaubsgeld“ bekommen!

Damit man erst gar nicht in die missliche Lage kommt, Opfer eines Taschendiebes zu werden, gibt die Bundespolizei Verhaltenstipps, damit die Urlaubslaune nicht getrübt wird.

Reisende sollten daher folgendes beachten:

   - Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen

immer eng am Körper. Benutzen Sie dazu verschlossene Innentaschen.

   - Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Bewahren

Sie niemals EC-Karte und Pin-Nummer zusammen auf.

   - Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen mit dem Verschluss zum 
     Körper und vor dem Bauch.
   - Halten Sie immer Körperkontakt zu Ihrem Handgepäck.
   - Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper. Keinesfalls

gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in Außentaschen.

   - Seien Sie sensibel und achtsam, wenn Sie angerempelt werden und 
     Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird.
   - Lassen Sie niemals Wertgegenstände in Jacken, die Sie an 
     Garderoben oder über Stuhllehnen hängen.
   - Hantieren Sie nie offen mit Bargeld.
   - Bei Abhebungen an Geldautomaten lassen Sie sich nicht ablenken 
     oder in ein Gespräch verwickeln und fordern Sie vor der

PIN-Eingabe umherstehende Personen auf zurück zu treten. Decken Sie das Tastenfeld bei der Pin-Eingabe ab und stellen Sie sich unmittelbar vor den Geldautomaten.

   - Schauen Sie sich den Geldautomaten genau an. Sollten Sie 
     Auffälligkeiten feststellen, wie etwa ein gelöstes Eingabefeld, 
     präparierter Kartenaufsatz oder verdächtige Personen, brechen 
     Sie den Vorgang ab und informieren Sie sofort die Polizei.

Deswegen: Lassen Sie sich nicht den Urlaub vermiesen, achten Sie auf ihre persönlichen Gegenstände!

Wertvolle Informationen zum großen Thema Taschendiebstahl finden sie in den angefügten Flyern und unter www.bundespolizei.de sowie www.polizei-beratung.de

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall

Telefon: 0231 562247-132
Mobil: +49 (0)173 7150710
E-Mail: presse.do@polizei.bund.de
Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

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