VER: Nach Fund eines toten Wolfes in Dörverden: Erster Verdacht einer Schussverletzung wird nicht bestätigt

Im Falle des am vergangenen Mittwoch in Dörverden-Hülsen aufgefundenen toten Wolfes wurde von Beginn an die Polizei mit eingeschaltet. Dieses entspricht abgesprochenen Abläufen zwischen den Kommunen, den Naturschutzbehörden, der Jägerschaft und der Polizei. Hierbei ist auch zu klären, ob Verstöße gegen Naturschutzgesetzgebung und damit mögliche Straftaten zu ermitteln sind. Unabhängig von Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort und ersten Ermittlungen zeigen Erfahrungen aus anderen Fällen, dass sichere Details meist nur über genaue tiermedizinische Untersuchungen oder eine Sektion zu erlangen sind. Im vorliegenden Fall haben die aktuellen Untersuchungen am Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ergeben, dass keine Geschosspartikel gefunden wurden. Die Verletzungen an dem toten Wolf dürften von Tierbissen stammen. Die ersten Mutmaßungen einer möglichen Schussverletzung haben sich somit nicht bestätigt. Ausstehende DNA-Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, woher der Wolf stammt und durch wen die Bissverletzungen herbeigeführt wurden. Die polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen bleiben bis zur Vorlage des vollständigen Untersuchungsergebnisses offen.

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