STD: Zwei 16-jährige Stader in Innenstadt überfallen und ausgeraubt – mutmaßliche Täter vorläufig festgenommen

Am gestrigen Abend gegen 21:20 h kam es in Stade vor der Volksbank Filiale am Pferdemarkt zu einem Raubüberfall auf zwei jugendliche 16-jährige Stader.

Die beiden jungen Männer hielten zu der Zeit gerade in dem Selbstbedienungsbereich der Bank auf, als sie unvermittelt von zwei hereinkommenden, zunächst unbekannten und maskierten Männern angesprochen wurden. Diese forderten die Herausgabe von Geld und drohten den Beiden mit einem Messer und Pfefferspray.

Als die Räuber aber kein Bargeld erhielten, weil die EC-Karte der Jugendlichen nicht funktioniert hatten, nahmen sie einem der Opfer ein Baseball-Cap ab und flüchteten in unbekannte Richtung.

Kurze Zeit später wurden die beiden mutmaßlichen Täter dann von einem Zeugen in der Nähe des Tatortes gesehen und die Polizei informiert.

Im Rahmen der laufenden Fahndung konnten die noch unbekannten Räuber dann in einer Personengruppe vor dem Zeughaus identifiziert werden. Die 19- und 20-jährigen Männer aus Stade und Elmshorn wurden vorläufig festgenommen. Bei ihrer Durchsuchung konnten das zuvor geraubte Baseball-Cap sowie die Tatwaffen und die Maskierung aufgefunden und sichergestellt werden.

Die beiden alkoholisierten und unter vermutlich unter Drogeneinfluss stehenden Männer wurden zur Dienststelle gebracht, mussten sich dort einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutprobe unterziehen.

Nach einer Nacht in der Gewahrsamszelle haben Ermittler des Fachkommissariats für Eigentumsdelikte heute die Ermittlungen übernommen und die beiden Männer vernommen.

Dabei räumte einer die beiden Beschuldigten dann die Tat ein.

Wegen fehlender Haftgründe mussten der Stader wieder auf freien Fuß gesetzt werden, der Elmshorner wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ dann einen Haftbefehl und die Beamten konnten den Mann umgehend in eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt einliefern.

Die Ermittlungen in dieser Sache dauern weiter an.

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Updated: 9. Februar 2019 — 18:42