HRO: Zugverspätung wegen Weigerung des Tragens eines MNS

Zu einer Verspätung von einigen Minuten bei der Abfahrt des Zuges RB 13153 Wismar – Ludwigslust kam es am Sonntagmorgen, weil ein 18-Jähriger sich weigerte in der Bahn einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Trotz Hinweisen und Aufforderungen des Zugpersonals weigerte er sich beharrlich den Mund-Nasen-Schutz anzulegen und belästigte die Zugbegleiterin sowie Reisende. Gründe für das Nichtanlegen des Mund-Nasen-Schutzes benannte er nicht. Die Zugbegleiterin verständigte daraufhin die Bundespolizeiinspektion Rostock. Als die Beamten des Bundespolizeireviers Wismar am Bahnhof antrafen, stellten sie den Mann ohne Mund-Nasen-Schutz im Zug sitzend fest. Auch den Aufforderungen der Beamten zum Anlegen des Mund-Nasen-Schutzes kam er nicht nach, woraufhin ihn die Zugbegleiterin von der Fahrt ausschloss. In Begleitung der Polizeibeamten verließ der 18-Jährige den Zug. Die Beamten stellten anschließend seine Personalien fest und entließen ihn nach einer eindringlichen Belehrung über das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in den Zügen der DB AG. Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die zuständige Ordnungswidrigkeitenbehörde übergeben. Weitere Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen die Corona-LVO MV dauern an.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 1003