HST: Schreck vor Wild verursacht Totalschaden

Am gestrigen Montag, dem 13.06.2022 kam es gegen 16:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall bei Velgast auf der L212. Die 53-jährige deutsche Fahrzeugführerin eines Honda hat nach ersten Erkenntnissen vor Schreck, als ein Reh die Fahrbahn kreuzte, das Lenkrad verrissen.

In der weiteren Folge kam der PKW nach rechts von der Straße ab und kollidierte seitlich mit einem Baum. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Durch die Kollision verletzte sich die Frau aus der Gemeinde Millienhagen-Oebelitz leicht. Eine Rettungswagenbesatzung untersuchte die 53-Jährige vor Ort. Am Honda entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Neben einem Baum und einem Verkehrsschild, wurde auch ein Leitpfosten beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt.

Aus diesem Anlass rät die Polizei in solchen Situationen zu folgendem Verhalten:

– In Gebieten, in denen mit Wildwechsel zu rechnen ist und
generell in der Nähe von Wäldern und Feldern, heißt es: Runter vom
Gas. Seien Sie jederzeit bremsbereit.
– Beobachten Sie die Fahrbahnränder genau.
– Queren ein Reh oder Wildschwein die Straße, sollten Sie bremsen,
hupen und abblenden. Auf diese Weise wird das Tier nicht geblendet
und kann noch einen Fluchtweg finden.
– Ist eine Kollision trotz Vollbremsung nicht mehr zu vermeiden,
ist dies besser, als ein riskantes Ausweichmanöver zu unternehmen.
Der Aufprall auf einen Baum oder eine Kollision mit dem Gegenverkehr
haben in der Regel schwerwiegendere Folgen als der Zusammenstoß mit
einem Wildtier.
– Melden Sie jeden Wildunfall der Polizei. Auch angefahrene und
verletzte Tiere müssen aufgespürt und ggf. behandelt werden.
Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Stralsund
Jennifer Fischer
Telefon: 03831/245-204
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de