HST: Falsche Namensangabe gegenüber Bundespolizisten

Gestern Abend (06.06.2022) wurde ein junger Mann auf dem Bahnhof Stralsund durch Bundespolizisten kontrolliert. Er gab an, mit dem Zug aus Richtung Sassnitz zu kommen.

Da er kein gültiges Ausweisdokument vorzeigen konnte, wurde der 19-Jährige gemäß dem Ordnungswidrigkeitengesetz zur Falschen Namensangabe belehrt. Diese Belehrung verstand er und teilte den Beamten daraufhin einen Namen und ein Geburtsdatum mit. Selbst auf Rückfrage bestätigte der Heranwachsende erneut, dass die mitgeteilten Daten korrekt seien.

Eine Überprüfung in den polizeilichen Datenbanken ergab, dass unter den mitgeteilten Personalien eine Person aktuell in Haft sitzt. Auf Nachfrage gab der Mann an, in einer Justizvollzugsanstalt gewesen zu sein und bereits entlassen wurde. Einen Entlassungsbrief führte er aber nicht mit sich.

Diese Aussage erschien den Beamten sehr unglaubwürdig, sodass der Mann aus Hanau zur Klärung des Sachverhaltes zur Wache der Bundespolizei mitgenommen wurde. Erst jetzt gab der 19-Jährige den Beamten bekannt, dass er die Daten seines Bruders mitgeteilt hatte.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer Anzeige nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz konnte der Mann die Wache wieder verlassen.

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