BPOL-HST: Zwei Männer ohne Fahrerlaubnis – Mitfahrerin hilft weiter

Samstag kontrollierten Bundespolizisten Höhe Bad Sülze ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung. Die drei Insassen waren auf der Durchreise in Richtung Rostock. Der 30-jährige Fahrer wies sich mit einer polnischen Identitätskarte aus. Die Überprüfung ergab, dass das Straßenverkehrsamt (STVA) Heinsberg die Einziehung der Fahrerlaubnis veranlasst hatte. Einen Führerschein konnte der Mann den Beamten nicht vorlegen, da dieser bereits Mitte 2020 wegen mangelnder Eignung entzogen war. Ermittlungen ergaben im gemeinsamen deutsch/polnischem Zentrum in Swiecko, dass der Mann einen polnischen Führerschein besitzt, jedoch nicht berechtigt ist, in Deutschland ein Fahrzeug zu führen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wollte sich nun der Beifahrer ans Steuer setzen. Eine Überprüfung seiner Dokumente ergab das gleiche Ergebnis. Bereits seit 2010 war der 32-Jährige Mann nicht mehr im Besitz eines Führerscheins. Nun gab es noch eine 25-Jährige Frau, als dritte Insassin. Die junge Dame konnte ihren Führerschein vorzeigen und war auch berechtigt ein Kraftfahrzeug zu führen, so dass die Weiterreise gestattet wurde.

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