LWSPA M-V: Schweriner See – Hausbootsbesatzung aus misslicher Lage befreit Plauer See – Trunkenheitsfahrt nach Bürgerhinweis aufgeklärt

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag erhielt die WSPI Schwerin um 00.52 Uhr einen Hilferuf einer Hausbootsbesatzung. Auf Grund des starken Windes mit Böen von bis zu 9 Bft und hohen Wellengangs löste sich der Anker eines gemieteten Hausbootes auf dem Schweriner Innensee. In der Dunkelheit verlor die 4köpfige Besatzung die Orientierung. Den sofort eingesetzten Beamten der WSPI Schwerin gelang es das Boot zu orten, Kontakt auf zu nehmen und in einen windgeschützten Bereich zu führen. Alle 4 Besatzungsmitglieder blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.

In Plau am See gelang es am Freitag den Beamten der Wasserschutzpolizei nach einem Bürgerhinweis einen erheblich alkoholisierten Sportbootführer aus dem Verkehr zu ziehen. Dieser befuhr die Müritz-Elde-Wasserstraße von Malchow in Richtung Plau. Durch die genaue Beschreibung des Fahrers, konnte dieser in einer nahegelegenen Marina angetroffen werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,86 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. In diesem Zusammenhang weist die Wasserschutzpolizei darauf hin, dass die BinSchStrO novelliert wurde und somit neben dem Alkoholkonsum auch der Konsum von Drogen kontrolliert und verfolgt wird.

Heiko Hennings, PHK

Schichtdienstleiter der WSPI Schwerin

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