HRO: Christi Himmelfahrt – Polizei Rostock zieht Bilanz

Landfriedensbruch, Unzulässiger Lärm, Sachbeschädigung, Beleidigung, Körperverletzung, Trunkenheit im Straßenverkehr – so verlief der diesjährige Feiertag anlässlich Christi Himmelfahrt aus polizeilicher Sicht.

2022 – der bei vielen als „Herren“- oder „Vatertag“ bekannte Feiertag sollte nach zwei Jahren nun ohne Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung stattfinden. Die Polizei Rostock erhöhte aus diesem Grund die Anzahl der Einsatzkräfte, um auch aufgrund der guten Wetterprognose auf das zu erwatend hohe Einsatzaufkommen reagieren zu können. Zur Einsatzbewältigung kamen daher auch Beamte des Landesbereitschaftspolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern zum Einsatz.

Im Ergebnis stehen nahezu 170 Einsätze innerhalb von 24 Stunden. Im Bereich des Schnatermann, in der Rostocker Heide, kam es zu dem wohl herausragendsten Einsatz des Tages. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zeigten sich zunächst fünf Besucher als äußerst aggressiv und störend. Als die Veranstaltung am frühen Abend lediglich einer geschlossenen Gesellschaft vorbehalten war und die Personen des Veranstaltungsgeländes verwiesen wurden, eskalierte die Lage. Die ursprünglich fünfköpfige Personengruppe wuchs auf etwa 15 Personen an, die nun die geschlossene Veranstaltung stürmten. Die Angreifer warfen Mobiliar umher und attackierten unbeteiligte Teilnehmer. Alle Tatverdächtigen, im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, konnten durch die alarmierten Einsatzkräfte festgestellt werden. Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung wurden zwei Angreifer verletzt und im Anschluss ärztlich behandelt.

Neben dem dargestellten Landfriedensbruch wird in diesem Zusammenhang auch wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zeugen berichteten zudem von mehreren „Sieg Heil“-Rufen, sodass auch der Staatsschutz die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen hat (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5232793).

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