HRO: Zwei Kilogramm Kokain und Streckmittel im Kofferraum

Der Hinweis kam vom Maritimen Sicherheitszentrum in Cuxhaven am gestrigen Abend gegen 20:00 Uhr. Dieses informierte die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Rostock, dass mit einem Kraftfahrzeug durch eine männlich Person Betäubungsmittel nach Schweden verbracht werden sollen.

Sofort wurden Kräfte der Bundes- und Landespolizei für Fahndungsmaßnahmen im Seehafen Rostock und entlang der BAB 19 eingesetzt. Gegen 21:45 Uhr konnte das gesuchte Fahrzeug bei Einfahrt in den Hafen festgestellt und aufgenommen werden. Alle eingesetzten Kräfte wurden hierüber informiert und der Zugriff erfolgte unmittelbar vor den Check-in-Schaltern am Fährterminal Rostock. Durch hinzugezogene Kräfte des Hauptzollamtes Stralsund wurde das Fahrzeug zum Zollamt Rostock verbracht und mit Unterstützung eines Spürhundes der Bereitschaftspolizei M-V durchsucht. Dieser schlug im Bereich des Kofferraumes an und es konnten drei verdächtige Päckchen aufgefunden werden. Ein durchgeführter Test ergab, dass es sich bei dem Inhalt um Kokain mit einem Gesamtgewicht von zwei Kilogramm und 1,6 kg Streckmitteln handelt. Der geschätzte Wert des Kokains liegt im sechsstelligen Eurobereich. Zudem konnten bei der Durchsuchung des 32-jährigen italienischen Fahrers in den Strümpfen zwei weitere Tütchen mit betäubungsmittelähnlicher Substanz aufgefunden werden. Zuständigkeitshalber werden die weiteren Ermittlungen durch das Zollfahndungsamt Hamburg-Dienstsitz Rostock durchgeführt. Der italienische Fahrer wurde vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt.

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