HRO: Die Polizei warnt vor angeblichem Mahnschreiben einer Münchener Anwaltskanzlei

Verweis auf Pressemitteilung der Polizeiinspektion Anklam vom
08.04.2022 14:28 Uhr unter dem Link: https://t1p.de/9i61l

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock wurden im
Laufe des 09.04.2022 (mit Stand: 16:48 Uhr) insgesamt 16
Strafanzeigen zum nachfolgend aufgeführten Betrugsversuch
aufgenommen.

In den letzten Tagen häufen sich deutschlandweit die Meldungen über
angebliche Schreiben mit dem Betreff „Vorgerichtliche Mahnung“ einer
Münchner Anwaltskanzlei. Privatpersonen erhalten einen Brief, in dem
von einer angeblichen Forderung in Höhe von 289,50 Euro einer
Lottofirma die Rede ist. Gleichzeitig befindet sich ein
Kündigungsschreiben und ein Formular für ein SEPA-Lastschriftmandat
im Briefumschlag.
Ermittlungen haben ergeben, dass weder die Anwaltskanzlei „Schmidt
und Kollegen“ in München (Maximilianstraße 34a, 80539 München) noch
die „Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot GmbH“ existiert. Es handelt
sich daher höchstwahrscheinlich um Betrug. Es kann derzeit nicht
ausgeschlossen werden, dass in dem Schreiben auch anders lautende
Firmen als Adressaten oder Gläubiger erwähnt werden.

Sollten Bürgerinnen und Bürger ebenfalls einen solchen Brief erhalten
haben, so empfiehlt die Polizei dringend:
– Überweisen Sie auf keinen Fall Geld! Gehen Sie auf die Forderungen
nicht ein!
– Erteilen Sie kein SEPA-Lastschriftmandat!
– Antworten Sie auch nicht auf das Schreiben!
– Informieren Sie umgehend die Polizei!

André Falke
Polizeiführer vom Dienst
Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock
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