HRO: Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stralsund erhebt Anklage gegen zwei polnische Tatverdächtige wegen schweren Bandendiebstahls in 20 Fällen

Im Jahr 2021 wurden im Deliktsbereich KFZ-DIEBSTÄHLE in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt Wohnmobile und Transporter entwendet. Die Tatorte der Diebstähle befanden sich überwiegend im Bereich Vorpommern. Im Bereich Rostock kam es im Zeitraum von Juli bis Ende September zu insgesamt vier Komplettentwendungen von Wohnmobilen mit einem Gesamtschaden von ca. 150.000.-EUR.

Schnell erhärtete sich der Verdacht, dass die Diebstähle durch eine polnische Täterbande begangen wurden.

Die zentrale Ermittlungsführung übernahm landesweit die Kriminalpolizeiinspektion Rostock unter Führung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stralsund.

Im Zuge der Ermittlungen konnten auf der Grundlage von Erkenntnissen aus operativen Tätigkeiten und der Auswertung von Beweismitteln zwei Tatverdächtige aus Polen ermittelt werden, die bereits Ende Oktober 2021 auf der BAB 20 bei der Verbringung eines in Lübeck entwendeten Wohnmobils gestellt werden konnten. Gegen den 27- und 29-jährigen polnischen Tatverdächtigen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Nach Abschluss der Ermittlungen hat die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Stralsund in 20 Fällen gegen die Angeschuldigten Anklage erhoben. Der entstandene Schaden beträgt mehr als 800.000.-EUR.

Im Falle einer Verurteilung müssen die Täter mit langjährigen Haftstrafen rechnen.

Presseanfragen sind an die Staatsanwaltschaft Stralsund zu richten.

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