HRO: Enge Zusammenarbeit führt zu glücklichem Ausgang eines Vermisstenfalls

Eine am 28.01.2022 als vermisste gemeldete, 71-jährige Rostockerin konnte durch die intensive Zusammenarbeit der Polizei Rostock und der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) lebend aufgefunden werden. Bei der Vermissten handelte es sich um eine an Demenz erkrankte, ältere Dame, welche sich um 16:00 Uhr vom Südstadtklinikum in Richtung Ihrer Wohnanschrift begab. An ihrer Wohnadresse kam die Dame jedoch nicht an. (siehe folgende Pressemitteilungen https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5133443 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5133486)

Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen der Rostocker Polizei, die u.a. auch Personenspürhunde zum Einsatz brachte, verliefen zunächst ohne Erfolg. In Kooperation mit der RSAG wurden darüber hinaus in Frage kommende Videoüberwachungssequenzen aus den vermeintlich genutzten Verkehrsmitteln gesichtet. Ein Mitarbeiter der RSAG konnte die Vermisste daraufhin wiedererkennen, wie sie am 28.01.2022 um ca. 17:34 Uhr, am Haltepunkt Dierkower Allee die Straßenbahn verließ. Umgehend wurden die Suchmaßnahmen der Rostocker Polizei in den erweiterten Nahbereich der Haltestelle verlegt, wo die Vermisste letztlich in stark unterkühltem Zustand, jedoch bei Bewusstsein, aufgefunden werden konnte. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort, wurde die Dame zur weiteren medizinischen Versorgung in das Universitätsklinikum verbracht.

Die akribische Vorgehensweise des Mitarbeiters der RSAG bei der Sichtung des aufgezeichneten Videomaterials war in diesem Zusammenhang ausschlaggebend für den letztlich erfolgreichen Einsatzverlauf.

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