HRO: Mehrere Fälle von Trunkenheit im Straßenverkehr

Am vergangenen Wochenende stellten die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Rostock insgesamt neun Fahrzeugführer(innen) fest, die sich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken und/oder anderen berauschenden Mitteln im öffentlichen Verkehrsraum bewegten. Ein Sachverhalt wird hier vorgestellt:

Am 24. April 2021, gegen 23:35 Uhr beobachtete eine Streifenwagenbesatzung am Rostocker Warnowufer einen Pkw BMW, der infolge einer Grünschaltung an der Lichtzeichenanlage in Richtung Holzhalbinsel stark beschleunigt wurde. Dieser Pkw war anschließend mit deutlich wahrnehmbar überhöhter Geschwindigkeit und in Schlangenlinien unterwegs. Die Beamten entschlossen sich, die Fahrzeugführerin einer Kontrolle zu unterziehen. Im Gespräch mit der 31-jährigen Iranerin stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Zudem hatte die Frau offensichtlich Gleichgewichtsschwierigkeiten. Ein Atemalkoholtest wurde abgelehnt. Die Frau benahm sich zunehmend aggressiv und verhielt sich unkooperativ. Sie wurde in das Polizeihauptrevier Reutershagen für eine Blutprobenentnahme verbracht. Bei der polizeilichen Durchsuchung wurde ein Medikament festgestellt, das dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Die 31-Jährige konnte keinen Nachweis vorlegen. Im Zuge der Entlassung aus den polizeilichen Maßnahmen wehrte sich die Frau auf dem Innenhof des Polizeihauptreviers. Sie weigerte sich zum Ausgang zu laufen, schrie, beleidigte eine weitere eingesetzte Polizeibeamtin und schlug in Richtung der Polizeibeamten.

Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Es wurden Strafanzeigen aufgenommen wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und hinsichtlich des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Rostocker Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Die Verbindung von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln mit der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr ist gefährlich. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen können insbesondere die gesundheitlichen Folgen von sogenannten Alkoholunfällen gravierend sein. Im Internet sind wertvolle Informationen zu den oftmals unterschätzten Risiken von Alkohol und Drogen beispielsweise unter www.polizei-beratung.de, www.runtervomgas.de oder www.kenn-dein-limit.de abrufbar.

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