HRO: Lügen haben kurze Beine

Weil zwei Jugendliche am gestrigen frühen Abend ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz die S-Bahn aus Richtung Warnemünde kommend am Hauptbahnhof Rostock verließen, fielen sie einer vor Ort befindlichen Streife der Bundespolizeiinspektion Rostock auf. Daraufhin wurden sie auf die Einhaltung der Regelungen der Corona-Landesverordnung hinsichtlich des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen und belehrt. Außerdem waren der 13-Jährige und der 15-Jährige ohne den erforderlichen Fahrausweis mit der S-Bahn unterwegs. Beide Jugendliche gaben getrennt voneinander befragt ihre angeblichen Personalien an. Doch so richtig glauben wollten die Beamten dem 15-Jährigen nicht. Es stellte sich dann auch heraus, dass bei dem 15-Jährigen seine Angaben von in seinen mitgeführten und aufgefundenen Dokumenten abwichen. Denn die Beamten fanden eine mit einem Lichtbild versehene Jahreskarte der Firma Rebus Regionalbus Rostock GmbH in seinen mitgeführten Sachen. Zudem gab sein Freund in der durchgeführten getrennten Befragung ebenfalls die richtigen Personalien von dem 15-Jährigen an. Da gegenüber den Beamten der Täuschungsversuch des 15-Jährigen misslang, wird nun gegen ihn unter seinen richtigen Personalien ein Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen sowie einer Ordnungswidrigkeit wegen falscher Namensangabe eingeleitet. Hinzukommen könnte noch ein weiteres Ordnungswidrigkeitenverfahren durch die zuständige Kommunalbehörde, an die eine Mitteilung über den Verstoß gegen die Corona-Landesverordnung übermittelt wird.

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