HRO: Polizeieinsatz wegen unzulässigen Lärms

Am Samstag kam es um 2:20 Uhr in der Rostocker KTV zu einem Einsatz durch die Polizei wegen unzulässigen Lärms.

Über den Innenhof konnten die BeamtInnen die Wohnung lokalisieren, aus der der Lärm drang. Als sie in das Treppenhaus eintraten, kam ihnen der spätere Tatverdächtige aus dem Obergeschos entgegen. Dieser, ein 22-jähriger Deutscher, wirkte augenscheinlich alkoholisiert und wollte die BeamtInnen daran hindern, nach oben in die Wohnung zu gehen. Er stellte sich ihnen in den Weg und wirkte zunehmend aggressiv. Auch seinen Personalausweis wollte der Tatverdächtige nicht vorzeigen und wehrte sich bei der Kontrolle körperlich massiv. Währenddessen verletzte er drei der BeamtInnen mit Faustschlägen und Fußtritten.

Die Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen nach Anforderung von Verstärkung auf den Treppenstufen des Wohnhauses festhalten und ihn dann in das Obergeschosses bringen. In seiner Wohnung fand die Polizei insgesamt sieben Personen vor, die zum Teil ebenso alkoholisiert waren. Hier wurde der Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie der Verstoß wegen unzulässigen Lärms aufgenommen. Nach der Feststellung der Personalien verließen die Besucher des Tatverdächtigen die Wohnung.

Der aufgebrachte Tatverdächtige wurde schließlich in den Streifenwagen mitgenommen, in dem er sich allmählich beruhigte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Die Nacht verbrachte der Tatverdächtige im Zentralgewahrsam der Polizeiinspektion Rostock. Es wurden Strafanzeige wegen Widerstands und Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung aufgenommen.

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