HRO: Angriff auf couragierte Rostockerin: Polizei ermittelt Täter

Eine junge Frau bewies Mut beim Einsatz gegen einen Tatverdächtigen, der in einer Straßenbahn einen Jugendlichen mehrfach beleidigte. Die Tat ereignete sich bereits am 25. Dezember 2020. Jetzt konnte das Kriminalkommissariat Rostock den Mann erfolgreich ermitteln.

Die 33-jährige Deutsche fuhr um 13:14 Uhr mit der Straßenbahn der Linie 1 in Richtung Lütten Klein. Der 43-jährige deutsche Tatverdächtige soll ihr gegenüber gesessen haben, als er plötzlich einen ebenfalls im Wagen sitzenden Jugendlichen beschimpft haben soll. Die 33-jährige forderte den Tatverdächtigen auf, dies zu unterlassen. Daraufhin soll sich der Tatverdächtige der Frau zugewandt und sie zunächst verbal angegriffen haben. Im weiteren Verlauf soll er die Geschädigte am Hals gewürgt haben. Zwei Zeugen griffen in die Situation ein und halfen ihr. Die Geschädigte verließ daraufhin die Bahn. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Körperverletzung auf. Durch die Ermittlungen der Polizei konnte schließlich der Tatverdächtige ermittelt werden.

Die Polizei bedankt sich bei den Zeugen, die besonnen in das Geschehen einschritten und sich in der Notsituation für die Geschädigte einsetzten. Das Zeigen von Zivilcourage durch Bürger ist für die polizeiliche Arbeit immer wieder eine wichtige Unterstützung, womit den Geschädigten vor Ort geholfen werden und die Aufklärungsarbeit durch entscheidende Zeugenhinweise vorangebracht werden kann.

Hinsehen – Handeln – Helfen: Im Rahmen der Aktion-tu-was der Polizeilichen Kriminalprävention finden Sie weitere Informationen, wie jeder sich im Ernstfall für andere einsetzen kann: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/zivilcourage/

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