POL-HRO: Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln

In den Abendstunden des 9. Dezember 2020 stellten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rostock im Rahmen einer polizeilichen Maßnahme mehrere betäubungsmittelähnliche Substanzen sowie weitere szenetypische Utensilien in einer Wohnung in Rostock Evershagen fest.

Als die Beamten mit dem 26-jährigen Deutschen an der Wohnungstür sprachen, nahmen sie mehrere Stimmen aus der Wohnung wahr. Im Zuge der Überprüfung zur Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes stellten die Polizisten innerhalb des privaten Wohnraums keinen Verstoß fest, da der 26-Jährige in seiner Wohnung Besuch von einem in einer Beziehung lebenden Paar hatte. Statt dessen fanden die Beamten auf einem Tisch verschiedene typische Verpackungstütchen, die der Betäubungsmittelszene zuzuordnen sind. Darüber hinaus lag auf dem Wohnzimmertisch eine Fliese mit Resten einer weißen betäubungsmittelähnlichen Substanz. In der Folge durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie stellten weitere diverse Behältnisse mit entsprechenden Stoffen, eine große Anzahl verschreibungspflichtiger Medikamente, unterschiedliche Utensilien zum Konsum illegaler Drogen, leere Tablettenkapseln, Feinwaage, Bargeld sowie ein Buch mit entsprechenden Notizen fest. Somit ergab sich u. a. auch der Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit einer nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln.

Die Polizei fertigte eine Strafanzeige bezüglich des Verstoßes Arzneimittelgesetzes und Betäubungsmittelgesetzes. Die aufgefundenen Asservate sowie weiteres Beweismittel wurden beschlagnahmt. Die Rostocker Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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