POL-HRO: Rostocker Kripo klärt weitere Fälle auf

Dem Kriminalkommissariat der Polizeiinspektion Rostock ist es in Zusammenarbeit mit anderen Partnern gelungen, Ladendiebstähle aufzuklären. Hierbei wurden mehrere Tatverdächtige ermittelt.

Im Januar 2020 entwendete ein Mann in einer Lütten Kleiner Drogerie bei mehreren Einzeltaten verschiedene Gegenstände im Wert von rund 362 Euro. Die Bilder von Videoaufzeichnungen und ein entscheidender Hinweis des Ladendetektivs führten die Ermittler zu einer Beherbergungsstätte, in welcher sich der Tatverdächtige aufhalten sollte. Über diese gelang es, den möglichen Arbeitgeber des Mannes zu recherchieren. Ein Abgleich der Fotos des Mannes mit Bildern, die bei dem Arbeitgeber vorhanden waren, führte schließlich zu einem tatverdächtigen 28-jährigen polnischen Staatsbürger. Da sich dieser Mann allerdings direkt nach seinen Diebstahlstaten zurück nach Polen begab, schaltete das Kriminalkommissariat Rostock das Gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko ein. Diese ermittelten die Anschrift des Tatverdächtigen in Polen.

Darüber hinaus begingen zwei männliche Personen ebenfalls im Januar 2020 einen Ladendiebstahl in einem Supermarkt im Rostocker Stadtteil Evershagen. Dem Ladendetektiv gelang es damals, einen Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Bei dieser Person handelte es sich um einen 29-jährigen Georgier. Im Zusammenhang mit den Bildern aus einer Überwachungskamera wurde bekannt, dass die Tatverdächtigen auf dem kompletten Territorium des Landes Mecklenburg-Vorpommern agieren. Aufgrund umfangreicher Recherchen der Ermittler und enger Zusammenarbeit mit weiteren Polizeidienststellen konnten die beiden männlichen Personen bei einer anderen Diebstahlshandlung in Greifswald wiedererkannt werden. Ein Ladendetektiv, der landesweit beschäftigt ist, bestätigte die Identität des zweiten Tatverdächtigen. Bei diesem Mann handelt es sich um einen 44-jährigen Georgier. Die Anschriften der beiden Männer sind der Polizei bekannt.

Auch wenn sich die tatverdächtigen Männer derzeit im Ausland befinden, so werden dennoch die strafprozessualen Maßnahmen aufrecht erhalten.

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