HRO: Über 1400 Tage unerlaubt im Schengen-Gebiet

Auf einen 23-jährigen serbischen Staatsangehörigen wurden die Beamten der Bundespolizei am letzten Samstag, den 06.06.2020 in den Nachmittagsstunden im Fährterminal am Rostocker Seehafen aufmerksam. Bei seiner Kontrolle stellten sie anhand der Stempellage fest, dass der Serbe im Jahr 2016 in das Schengen-Gebiet eingereist ist und dieses seitdem auch nicht mehr verlassen hat. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300,- Euro einbehalten. Im Anschluss daran wurde er aufgefordert, das Schengen-Gebiet unverzüglich zu verlassen.

Neben dem Serben konnten am vergangenen Wochenende durch die Bundespolizisten im Seehafen Rostock bei Kontrollen vier weitere Personen ermittelt werden, die die maximale Aufenthaltsdauer im Schengen-Gebiet überschritten hatten bzw. keine erforderlichen Grenzübertrittsdokumente vorlegen konnten. Auch gegen diese Personen wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und Aufenthalt gefertigt.

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