HRO: Vater „spielt“ mit Kind in den Gleisen

Über ein gefährliches „Spiel“ eines Vaters mit seinem Kind in den Gleisen an der Bahnstrecke Crivitz – Parchim informierte am Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr der Fahrdienstleiter der DB AG das Bundespolizeirevier Schwerin. Die Beamten verlegten mit Sonder- und Wegerechten zum Einsatzort und durch den Fahrdienstleiter wurde eine Zugausfahrt gestoppt. Vor Ort konnten die Beamten einen 43-Jährigen mit seinem vierjährigen Kind feststellen. Das Unfassbare war, dass dieser sich nahezu 20 Minuten im Gleisbereich auf Höhe der Eldebrücke aufhielt und Steine auf die Gleise legte. Nicht nur das er mit diesem Handeln sein eigenes Leben gefährdete, sondern auch das seines Kindes, welches sich über den gesamten Zeitraum ebenfalls in den Gleisen befunden haben soll. Ein mehr als gefährlicher Leichtsinn, der tödlich enden kann! Züge haben bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern einen Bremsweg von etwa 1000 Metern. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen. Hier besteht Lebensgefahr. Immer wieder kommt es im Bereich der Gleisanlagen zu tragischen Unfällen, die vermeidbar sind. Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen bestehen, werden zumeist unterschätzt. Züge nähern sich nahezu geräuschlos und werden oft sehr spät wahrgenommen.

Durch den eingestellten Zugverkehr entstanden Verspätungen von ca. 10 Minuten. Der Vater wurde durch die Bundespolizeibeamten vor Ort belehrt. Gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aufgenommen. Weitere Ermittlungen zu möglichen strafbaren Handlungen in diesem Zusammenhang dauern an.

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