HRO: Eine Fahrt unter Drogen endet im Verkehrsunfall

Am 15. April 2020 ereignete sich im Rostocker Stadtteil Brinckmansdorf ein Auffahrunfall, bei dem nicht nur der Unfallverursacher mit strafrechtlichen Folgen zu rechnen hat.

Gegen 16.00 Uhr fuhr der 25-jährige Fahrer mit seinem Pkw auf der Neubrandenburger Straße hinter einem anderen Pkw in Richtung Kessin. Als der ihm vorausfahrende 56-Jährige verkehrsbedingt bremsen musste, bemerkte er dies zu spät und fuhr dem älteren Herrn hinten auf.

Während der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 25-Jährige bereits einschlägig bei der Polizei bekannt und derzeit ohne Fahrerlaubnis unterwegs ist. Darüber hinaus bestätigte sich der Verdacht der Polizeibeamten, dass der 25-Jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er musste verschiedene Tests durchführen und einen Drogenvortest vollziehen. Der Vortest schlug positiv auf Amphetamine an. Demzufolge wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Anschließend durchsuchten die Beamten den Fahrzeugführer, den Pkw und auch den 33 Jahre alten Beifahrer. Bei dem Beifahrer wurden betäubungsmittelähnliche Substanzen und entsprechende Utensilien gefunden. Daraufhin wurde die Wohnung des Beifahrers durchsucht. Auch hier wurden Cannabis und Amphetamine aufgefunden. Alle Betäubungsmittel wurden sichergestellt.

Alle Beteiligten sind deutscher Nationalität. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden und der Pkw des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit. Gegen den 25-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis erstellt. Gegen den 33-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes Betäubungsmittelgesetz geschrieben.

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