NB: Volksverhetzung vor Erstaufnahmeeinrichtung

In der heutigen Nacht (06.06.22, 01:30 Uhr) meldete ein Mitarbeiter des Wachschutzes randalierende Personen vor der Erstaufnahmeeinrichtung für ukrainische Flüchtlinge in Friedland.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Eine Nahbereichsfahndung verlief negativ.

Der Sicherheitsdienst gab an, dass drei oder vier Personen vor der Einrichtung grölten und dabei volksverhetzende und beleidigende Inhalte skandierten. Sie hätten einen alkoholisierten Eindruck gemacht. Eine Personenbeschreibung war dem Zeugen nicht möglich. Er konnte nur eingrenzen, dass die unbekannten Tatverdächtigen jugendlich wirkten und eine Person korpulent gewesen sei und einen blauen Pullover getragen habe.

Ob die Bewohner der Einrichtung die widerlichen Ausrufe gehört haben, kann noch nicht gesagt werden.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wird die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernehmen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben oder Angaben zur Identität der unbekannten Tatverdächtigen machen können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 / 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Rückfragen bitte an:

Nicole Buchfink
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 0395/5582-2040
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