NB: Falsche Rechnungen von Klarna und ein geglückter WhatsApp Betrug

Allein gestern sind im Bereich Röbel und Malchin drei Anzeigen wegen des Verdachts des versuchten Betruges erstattet worden.

Die Masche ist bereits in anderen Bundesländern bekannt und scheint jetzt nach MV zu schwappen. Die Geschädigten erhalten per Post ein Mahnschreiben mit Zahlungsaufforderung, welche angeblich vom Internetbezahldienst Klarna kommt. Die Anzeigenden hätten dem Schreiben nach Bekleidung bei diversen Anbietern bestellt und den Zahldienst genutzt, ohne die Rechnung zu begleichen. Die geforderten Summen belaufen sich zwischen 700 und 1.800 EUR. Wenn Sie nichts bestellt haben und den Bezahldienst Klarna nicht genutzt haben, dass zahlen Sie auch nichts! Selbst wenn mit Inkasso gedroht wird.

In Anklam ist es darüber hinaus erneut zu einem geglückten WhatsApp Betrug gekommen. Die 64-jährige Geschädigte ging davon aus, dass ihre Tochter sie über den Messengerdienst mit „Hallo Mama“ anschrieb. Die angebliche Tochter teilte mit, dass das Handy kaputt und dies ihre neue Nummer sei. Im weiteren Gesprächsverlauf bat sie die „Mutter“ um zwei Überweisungen. Die Geschädigte überwies über 2000 EUR an deutsche Konten. Erst als die echte Tochter ihrer Mutter noch mit der eigentlichen Nummer schrieb, fiel der Betrug auf.

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Nicole Buchfink
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