LKA-MV: Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln – Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rostock, des Polizeipräsidiums Rostock, des Zollfahndungsamtes Hamburg und des Landeskriminalamtes MV

Seit August 2021 ermittelt die Staatsanwaltschaft Rostock in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt MV, der Kriminalpolizeiinspektion Rostock und dem Zollfahndungsamt Hamburg gegen mehrere Beschuldigte aus dem Raum Rostock wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse wird den Beschuldigten ein reges Handeltreiben – Transport, Einfuhr, Besitz, Erwerb, Anbieten und Abgabe – von Betäubungsmitteln, insbesondere von Marihuana und Kokain, im dreistelligen Kilogrammbereich vorgeworfen. Dabei bediente sich der 38jährige russischstämmige Hauptbeschuldigte bei der Organisation und Durchführung der Betäubungsmittelgeschäfte eines aufgebauten kriminellen Netzwerkes, welches zur Kommunikation Krypto-Handys nutzte. Die erworbenen Betäubungsmittel verkaufte der Hauptbeschuldigte an eine gefestigte Großabnehmerstruktur im Bereich Rostock, die zur Abwicklung der Betäubungsmittelgeschäfte ebenfalls Krypto-Handys nutzte. In diesem Zusammenhang wurden am 25.04.2022 sechs Haftbefehle und neun Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Unterstützt wurden die Einsatzmaßnahmen vom Landesbereitschaftspolizeiamt MV und den Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes MV. Bei den Durchsuchungsobjekten handelte es sich um Wohnungen und Kleingärten in Rostock. Aufgrund der geführten Finanzermittlungen wurden gegen die Beschuldigten Vermögensarreste in Höhe von 2.278.534 Euro angeordnet.

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