NB: Alkoholisierter Pkw-Fahrer auf A19 gestoppt

Am 20.04.2022 wurde die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern von Kollegen in Brandenburg über einen auffälligen Pkw-Fahrer auf der Autobahn 19 informiert. Die Einsatzleitstelle in Potsdam wurde durch einen Hinweisgeber telefonisch über einen Mercedes-Benz informiert, der aufgrund seiner auffälligen und riskanten Fahrweise auf sich aufmerksam gemacht haben soll.

Die Information, die in der Einsatzleitstelle in Rostock entgegen genommen wurde, wurde sofort an die umliegenden Streifenwagen weitergegeben. Es kamen Beamte aus dem Polizeirevier Röbel und dem Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Dummerstorf und somit aus beiden Polizeipräsidien zum Einsatz.

Durch Beamte des Polizeireviers Röbel konnte das Fahrzeug auf der Autobahn in Richtung Rostock fahrend festgestellt werden. Aufgrund der deutlich unsicheren Fahrweise wurde der nachfolgende Verkehr mittels Blaulicht gewarnt und die Überholspur belegt, um die Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer zu minimieren.

Die Anweisungen der Beamten ignorierte der Fahrer anfänglich und versuchte sich letztendlich der Kontrolle zu entziehen. Dieser Versuch wurde durch die Beamten aus Röbel unterbunden und der Fahrer einer Kontrolle unterzogen.

Bei dem 62-jährigen Berliner wurde ein Atemalkoholwert von 2,13 Promille festgestellt. Er gab an von seiner Wohnanschrift aus zu einer Ferienwohnung an der Ostsee unterwegs zu sein. Zu den augenscheinlich frischen Beschädigungen an seinem Fahrzeug wollte er sich nicht äußern. Insbesondere die linke Fahrzeugseite und die rechte Fahrzeugfront wiesen Beschädigungen auf.

Neben der Sicherstellung des Führerscheins und der Entnahme einer Blutprobe, wurde gegen den Mann eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts der Unfallflucht aufgenommen.

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Alexander Gombert
Polizeiinspektion Neubrandenburg
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