NB: Falsches Erbe und falscher Techniker

Im Bereich des Amtes Darß/Fischland wurde ein 69-Jähriger um knapp 12.000 Euro gebracht. Der Deutsche erhielt am gestrigen Abend den Anruf einer Frau, die angeblich für eine Computer-Support-Firma arbeitet. Sie leitete den Geschädigten zu einem Techniker weiter, der den Senioren dazu brachte, ihm Remote-Zugriff auf den PC zu gewähren. In einem längeren Telefonat überzeugte der angebliche Techniker den Mann schließlich, ihm mehrere TAN zu generieren und mitzuteilen. Mit diesen TAN und dem eingerichteten Fernzugriff gelang es den Betrügern insgesamt fünf Überweisungen auf ausländische Konten zu veranlassen. Der Geschädigte verlor knapp 12.000 EUR.

Auf der Insel Usedom ist ein sogenannter Erbtrick nicht gelungen. Der 78-jährige Geschädigte wurde auf Facebook von einer Veronique angeschrieben. Die Französin würde im Sterben liegen und ihm 800.000 EUR vererben. Grund für das unerwartete Erbe sei, dass ihr sein Profil in dem sozialen Netzwerk gefallen würde und er ein guter Mensch sei, der mit ihrem Geld auch Gutes tun würde. Mit ihrem angeblichen Anwalt schrieb der Deutsche dann über einen Messengerdienst weiter. Als der Senior für die Ausstellung einer Schenkungsurkunde 850 EUR zahlen sollte, wurde er misstrauisch.

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