NB: Zwei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Am 28.03.2022 kam es in Friedland und in Waren zu Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte.

Der Einsatzleitsstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurde am 28.03.2022 gegen 16:25 Uhr eine männliche, randalierende Person auf einem Grundstück der Schwanbecker Straße in Friedland gemeldet. Demnach befand sich dieser unbefugt auf einem privaten Grundstück, auf welchem er diverse Gegenstände beschädigte, die Eigentümer beleidigte und anschließend flüchtete. Die Beamten des Polizeirevieres Friedland konnten den 35-jährigen, polizeibekannten Tatverdächtigen im Nahbereich feststellen. Aufgrund des unkooperativen Verhaltens des 35-Jährigen, musste er durch die Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und mittels Handfesseln fixiert werden. Als die Polizisten mit dem Mann in Richtung des Streifenwagens gingen, gelang es ihm einer Beamtin ein Bein zu stellen. Bei dem Sturz aller beteiligten Personen, zog sich die Beamtin Verletzungen am Knie zu, welche medizinisch versorgt werden mussten. Die Frau konnte ihren Dienst fortsetzen. Aufgrund des psychischen Ausnahmezustands des Täters wurde dieser zur weiteren Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der 35-jährige deutsche Staatsangehörige muss sich nun unter anderem wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, Sachbeschädigung sowie tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Ermittlungen werden in der Kriminalkommisariatsaußenstelle Friedland geführt.

Gegen 20:25 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptrevieres Waren einen Hinweis auf einen alkoholisierten Fahrradfahrer. Diesen konnten sie in der Straße Zur Steinmole in Waren feststellen. Der 44-jährige Tatverdächtige schien sichtlich alkoholisiert zu sein, lehnte eine Atemalkoholmessung jedoch ab und verhielt sich aggressiv gegenüber den Beamten. Er widersetzte sich zunächst aktiv den polizeilichen Anweisungen, woraufhin er durch die Beamten mittels der Handfesseln fixiert werden musste. In Folge dessen trat der Tatverdächtige einem Beamten gegen das Bein und verhielt sich fortwährend aggressiv. Zur Blutprobenentnahme wurde der Tatverdächtige in das Krankenhaus Waren verbracht. Der Entnahme versuchte er sich zu entziehen und musste durch die Beamten fixiert werden.

Nach der Blutprobenentnahme wurde der 44-jährige deutsche Staatsangehörige zur Verhinderung weiterer Straftaten in die Gewahrsamsräumlichkeiten des Polizeihauptrevieres Waren gebracht. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen werden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren geführt.

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Adina Ebert
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