PW: Fahndungseinsatz der Bundespolizei an der deutsch polnischen Grenze

Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk führte in den letzten 3 Tagen einen Fahndungseinsatz mit Verstärkungskräften an der deutsch- polnischen Grenze im Abschnitt Südufer Stettiner Haff bis Bundsautobahn 11 (Pomellen) durch. Im Focus stand dabei die Bekämpfung der grenzüberschreitenden illegalen Migration.

Die Bundespolizisten stellten insgesamt 7 ausländische Staatsangehörige fest, welche nicht berechtigt waren, in die Bundesrepublik einzureisen. U.a. wollten 2 Georgier ohne Aufenthaltstitel nach Berlin um dort illegal zu arbeiten. Zwei Aserbaidschaner wollten in Deutschland ein Auto kaufen. Sie hatten sich zuvor schon länger als 90 Tage in Polen aufgehalten und somit den legalen Aufenthalt im Schengen Raum bei weitem überschritten.

Während der Kontrollmaßnahmen wurden insgesamt 5 polnische Staatsangehörige festgestellt, welche mit einem PKW nach Deutschland einreisen wollten, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Davon hatten drei noch nie einen Führerschein besessen. Einem 41- jährigen Polen wurde sein Führerschein bereits im Jahr 2010 entzogen. Ein 38- jähriger Pole „testete“ die Kontrollkräfte und legte den Bundespolizisten ein Fantasiedokument „International Drivers Licence“ vor. Für den Test bekam er eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Alle Beschuldigten wurden wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt und ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 – 34 97 4 – 100

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