NB: Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus durch angebranntes Essen

Am 25.04.2020, um 09:30 Uhr, kam es in der 4. Etage eines Mehrfamilienhauses in Stralsund zu einer starken Rauchentwicklung. Durch einen ausgelösten Rauchmelder in der betreffenden Wohnung wurden Nachbarn auf den Rauch aufmerksam und informierten die Feuerwehr. Die Wohnung war bereits so stark verqualmt, dass Rauchgase unter der Wohnungstür in den Hausflur drangen. Mieter der Wohnung ist ein 24-jähriger Mann mit eritreischer Staatsangehörigkeit. Der Mann war alkoholisiert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,42 Promille. Der Mann hatte sich etwas zu Essen in der Küche zubereitet und sich kurz danach im Wohnzimmer auf die Couch gelegt. Dort ist er vermutlich eingeschlafen. Erst durch die Maßnahmen der Feuerwehr im Zusammenhang mit der Nottüröffnung wurde der Mann wieder wach und öffnete die Tür. Durch den Rauchmelder und die schnellen Hinweise der Nachbarn, kam der Verursacher mit einer leichten Rauchgasvergiftung davon. Er wurde zur Beobachtung in das Helios-Klinikum Stralsund verbracht. Sachschaden ist nicht entstanden.

Verena Splettstößer, Erste Polizeihauptkommissarin, Polizeipräsidium Neubrandenburg, Einsatzleitstelle, Polizeiführerin vom Dienst

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