LWL: Wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens- Strafanzeige gegen Raser

Eine Videowagenbesatzung der Polizei hat einen Raser angezeigt, der am Montagnachmittag auf der B 321 zwischen Crivitz und Schwerin deutlich zu schnell unterwegs und auch durch anderes verkehrswidriges Verhalten aufgefallen war. In den Fokus der Polizei war der 33-jährige Fahrer zunächst geraten, als er bei Crivitz mit hoher Geschwindigkeit den zivilen Videowagen der Polizei überholte. In weiterer Folge raste der Mann mit seinem Auto über die B 321 weiter in Richtung Schwerin, wobei der nachfolgende Videowagen beim vorausfahrenden Skoda abzüglich aller Toleranzen Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 179 km/h bei zulässigen 100 km/h feststellte. Zudem überholte der 33-Jährige andere Autos an unübersichtlichen Stellen und trotz durchgezogener Sperrlinie. Bei Pinnow zog die Polizei den 33-jährigen Skoda-Fahrer dann aus dem Verkehr und konfrontierte ihn daraufhin mit seinem Fehlverhalten. Als Begründung gab der Fahrer lediglich an, dass er von der Arbeit kommend auf dem Weg nach Hause war. Die Polizei geht bei der Beurteilung des Vorfalls nicht von einer Ordnungswidrigkeit aus, sondern vermutet eine Straftat. Wer sich als Kraftfahrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erzielen, macht sich wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens strafbar. Aus diesem Grund hat die Polizei Strafanzeige gegen den deutschen Autofahrer erstattet.

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