LWL: Mann im Schilfgürtel aus hilfloser Lage gerettet

Feuerwehr und Polizei haben am Montagabend einen 53-jährigen Mann am Ufer des Barniner Sees aus einer hilflosen Situation gerettet. Der Mann war derart tief und fest im morastigen Schilfgürtel des Sees eingesunken, dass er sich selbst nicht mehr befreien konnte. Nach seiner Rettung wurde der deutsche Mann mit starken Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht. Der Rettungsaktion vorausgegangen war ein Löscheinsatz der Feuerwehr in diesem Bereich. Rund 750 Quadratmeter Schilf und Ödland waren in Brand geraten, worauf Feuerwehr und Polizei zum Einsatz kamen. Nach dem Ablöschen des Feuers entdeckten die Einsatzkräfte unter anderem ein Fahrrad am Brandort. Da nicht auszuschließen war, dass sich dessen Besitzer in Gefahr befinden könnte, erfolgte eine Absuche in der näheren Umgebung, bei der der unterkühlte Mann in scheinbar hilfloser Lage schließlich entdeckt wurde. Der 53-Jährige, der vermutlich das Feuer verursacht hatte, stand einem Vortest zufolge unter Alkoholeinfluss.

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