LWL: Gefahren durch Wildwechsel auf winterlichen Straßen

Derzeit erschweren Glätte und Schnee mancherorts das Fortkommen auf den Straßen. Insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr ereigneten sich aus diesem Grund in den vergangenen Tagen bereits mehrere sogenannte Glätteunfälle. Zusätzlich zu den winterbedingten Erschwernissen besteht nach wie vor ein erhöhtes Risiko für Wildunfälle. Schneefall und rutschige Straßen beeinträchtigen einerseits die Sicht und führen andererseits, so auch bei plötzlich aufkommendem Wildwechsel, zur Verlängerung des Bremsweges. Zudem besteht eine deutlich höhere Gefahr, dass Fahrzeuge bei Brems- bzw. Ausweichmanövern außer Kontrolle geraten können. Aus diesem Grund appelliert die Polizei grade jetzt zur besonderen Vorsicht auf den Straßen und rät Kraftfahrern zu einer defensiven und vorausschauenden Fahrweise. Insbesondere in den Morgen- und frühen Abendstunden ist vermehrt mit Wildwechsel auf den Straßen zu rechnen.

Seit Monatsbeginn registrierte die Polizei auf den Straßen des Landkreises Ludwigslust-Parchim bereits 70 Wildunfälle, bei denen niemand verletzt wurde. Jedoch kam es in Einzelfällen zu erheblichen Sachschäden. So am Montag auf der Landesstraße 04 zwischen Hagenow und Wittenburg, als bei einem Zusammenstoß mit Damwild ca. 5.000 Euro Sachschaden an einem PKW entstanden.

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