ANK: Polizeieinsatz anlässlich einer angemeldeten Versammlung gegen Corona-Maßnahmen in Wolgast

Die Polizeiinspektion Anklam führte heute (15.02.2022) in Wolgast einen Polizeieinsatz mit zahlreichen Einsatzkräften durch. Anlass war eine Versammlung mit Aufzug, die beim Landkreis Vorpommern-Greifswald angemeldet wurde.

Im Auflagenbescheid hatte die Versammlungsbehörde des Landkreises Vorpommern-Greifswald verfügt, dass die Versammlung ausschließlich als stationäre Kundgebung am Versammlungsort „Am Kai“ stattzufinden hat. Die Durchführung eines Aufzuges in beliebiger Form wurde untersagt. Einem Widerspruch der Anmelder in Bezug auf den Versammlungsbescheid gab das Verwaltungsgericht in Greifswald statt. Insofern fand an diesem Dienstag die Versammlung in Form eines Aufzuges statt, wie ursprünglich beim Landkreis angemeldet.

An der Versammlung in Form eines Aufzuges unter dem Motto: „Ende der unverantwortlichen Coronamaßnahmen – Ende der verantwortungslosen Politik“ nahmen nach Schätzungen der Polizei in der Spitze rund 1050 Personen teil.

Zunächst hatte die Versammlung mit einer Auftaktkundgebung gegen 18:00 Uhr „Am Kai“ mit ca. 400 Teilnehmern in Wolgast begonnen. Gegen 19:00 Uhr bewegten sich die Versammlungsteilnehmer nach einigen Redebeiträgen von dort auf die B111 in Richtung Kreuzung Platz der Jugend und anschließend von der B111 in die Bahnhofstraße. Über die Saarstraße, Heberleinstraße, E.-Thälmann-Straße, R.-Breitscheid-Straße, K.-Zimmermann-Straße, Heberleinstraße ging es zurück auf die Bahnhofstraße und von dort über die B111 zum Am Kai. Dort wurde die Versammlung gegen 20:50 Uhr für beendet erklärt. Am Aufzug nahmen in der Spitze rund 1050 Personen teil.

Im Verlauf des Aufzuges hielten sich einige Teilnehmende nicht an die Auflage, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Daraufhin wurde gegen 19:25 Uhr der Aufzug in der Bahnhofstraße gestoppt. Weder die Versammlungsleitung, noch die Ordner wirkten ernsthaft auf die Teilnehmer ein, sodass die Bereitschaft zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung weiterhin gering blieb. Daraufhin wurde der Aufzug gegen 20:15 Uhr erneut in der Bahnhofstraße gestoppt und die Teilnehmer zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aufgefordert. Die Bereitschaft zum Tragen einer Maske blieb auch diesmal beim Großteil der Teilnehmer gering.

Zu Störungen an diesem Abend kam es nicht.

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