ANK: Ergebnisse der Fahren.Ankommen.LEBEN!-Kontrollen mit Schwerpunkt „Lichttechnische Einrichtungen“ im Bereich der Polizeiinspektion Anklam

Im Januar 2022 führten die Polizeibeamten im Landkreis Vorpommern-Greifswald diverse Verkehrskontrollen im Zusammenhang mit der landesweiten Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! durch. Dabei lag der Schwerpunkt in diesem Monat auf „Lichttechnische Einrichtungen“.

Das Fahren im Winter stellt Verkehrsteilnehmer vor witterungsbedingte Herausforderung. Dunkelheit, Nebel und Regen sind dabei besondere Risikofaktoren. In der dunklen Jahreszeit steht deshalb die Überprüfung von Beleuchtungseinrichtungen an Kraftfahrzeugen und Fahrrädern im Fokus der polizeilichen Kontrollen – entsprechend dem Motto „Licht an! Sicherheit durch Sichtbarkeit.“ Wer als Verkehrsteilnehmer mit Licht unterwegs ist, kann nicht nur selbst besser sehen, sondern wird durch andere viel schneller wahrgenommen.

Insgesamt haben die Polizisten der Polizeiinspektion Anklam im Monat Januar 221 Verstöße der lichttechnischen Einrichtungen festgestellt. In 88 Fällen haben Fahrer von Kraftfahrzeugen gegen die Benutzungspflicht verstoßen, 55 Mal wurden Mängel festgestellt. Bei den Radfahrern verstießen 44 Personen gegen die Benutzungspflicht und bei 33 Fahrrädern wurden wegen Mängeln (z. B. defekte Scheinwerfer) entsprechende Verfahren eingeleitet.

Des Weiteren hat die Polizei im Landkreis Vorpommern-Greifswald unter anderem 866 Geschwindigkeitsverstöße, 334 Vorfahrt- und Vorrangverstöße, 40 Verstöße gegen die Anschnallpflicht und 13 Überholverstöße festgestellt. Außerdem wurden 17 Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgenommen sowie 10 Verfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.

So konnten Beamte des Polizeihauptreviers Greifswald bei einer der Verkehrskontrollen am Nachmittag des 05.01.2022 eine stark alkoholisierte Fahrradfahrerin in der Loitzer Straße in Greifswald feststellen. Kurz vor der Kontrolle verlor die 57-Jährige (deutsche Staatsangehörigkeit) die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte, wobei sie sich nicht verletzte. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 3,02 Promille, weshalb eine Blutprobenentnahme angeordnet und die Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt wurde. Die Frau muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Auch im Jahr 2022 werden die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! fortgesetzt. Jeden Monat wird die Polizei einen neuen Schwerpunkt setzen und dabei vor allem Kontrollen im Zusammenhang mit den Hauptunfallursachen durchführen. So sollen die Bürgerinnen und Bürger weiterhin sensibilisiert und auf die Unfallursachen aufmerksam gemacht werden.

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