HST: Gemeinsamer Polizei- und Rettungseinsatz in Stralsund

Am gestrigen Tag (06.11.2019) wurden zunächst Rettungskräfte gegen 12:45 Uhr darüber informiert, dass in der Böttcherstraße in Stralsund ein 29-Jähriger über gesundheitliche Probleme klagt. Rettungskräfte stellten in der Wohnung des Mannes erhöhte Kohlenmonoxid-Werte fest. Der 29-Jährige wurde zunächst in ein Stralsunder Krankenhaus verlegt. Weil sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte, wurde er in ein Krankenhaus nach Kiel geflogen. Gegenwärtig befindet sich der 29-Jährige auf dem Weg der Besserung.

Sein 30-jähriger Mitbewohner musste gestern ebenfalls im Stralsunder Krankenhaus behandelt werden und konnte es heute wieder verlassen.

Bei Ermittlungen im Wohnhaus der Geschädigten, in welchem sich insgesamt zwei Wohnungen befinden, wurde ein technischer Defekt an der Heizungsanlage festgestellt. Aufgrund dieses Defekts strömte offenbar Kohlenmonoxid in den Heizungsraum und vermutlich von dort aus weiter über Lüftungs- und Kabelschächte in die Wohnungen. Ein Fremdverschulden wird nach gegenwärtigem Kenntnisstand durch den Kriminaldauerdienst Stralsund ausgeschlossen.

Nach Abschluss des Einsatzes begannen die Reparaturarbeiten an der Heizungsanlage sowie die Nachrüstung eines Kohlenmonoxid-Warnmelders.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeiinspektion Stralsund
Mathias Müller
Telefon: 03831/245-205
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de

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