POL-OF: Zivilfahnder stellten gefälschten TÜV-Stempel fest; Verkehrsstreife zog erneut Schrottfahrzeug aus dem Verkehr; Gefährliche Fahrweise am Zebrastreifen: Suche nach zwei Zeugen und mehr

Bereich Offenbach

1. Zivilfahnder stellten gefälschten TÜV-Stempel fest – Autobahn 3/Weiskirchen

(fg) Zivilfahnder der Autobahnpolizei stellten am Mittwochnachmittag einen weißen Transporter auf der Autobahn 3 fest, bei dem sie bei der anschließenden Kontrolle offenbar einen gefälschten TÜV-Stempel entdeckten. Da es sich hierbei um den Verdacht einer Urkundenfälschung handelt, kommt auf den 35 Jahre alten Fahrer nun ein Strafverfahren zu. Die Weiterfahrt mit dem weißen Transporter wurde untersagt. Die Beamten waren gegen 15.45 Uhr auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Köln unterwegs, als ihnen der weiße Transporter mit Offenbacher Kennzeichen auffiel. Sie lotsten den Wagen auf die Tank- und Rastanlage Weiskirchen und baten den Fahrer sich auszuweisen. Im Rahmen der Überprüfung der Zulassungsbescheinigung I und des darin befindlichen TÜV-Stempels (DEKRA) fielen Unregelmäßigkeiten auf. Eine Begutachtung der HU-Plakette am Kennzeichenschild erhärtete den Verdacht der Fälschung, da auch hier Fälschungsmerkmale festgestellt werden konnten. Anschließend wurde die zuständige Prüfstelle telefonisch vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Der Sachbearbeiter konnte weder mit der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN), noch mit dem Kennzeichen einen Datensatz zu einer durchgeführten Hauptuntersuchung finden. Daher gingen die Beamten davon aus, dass das Fahrzeug offenbar nicht geprüft wurde. Die Kennzeichen sowie die Zulassungsbescheinigung I wurden beschlagnahmt und werden nun an die zuständige Prüfstelle des Hessischen Landeskriminalamts übersandt. Gegen den 36 Jahre alten Halter wurde ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.

2. Hohes Geschwindigkeitsniveau trotz Wildgefahrenstrecke – Dietzenbach

(aa) Ein Dietzenbacher war mit seinem Auto in der Nacht zum Freitag auf der Kreisstraße 174 mit 119 Stundenkilometern unterwegs. Fast genauso schnell fuhr eine Seligenstädter Autofahrerin in Richtung Rodgau. Erlaubt sind allerdings 70 Stundenkilometer, da die Straße wegen Wildwechsel als Unfallschwerpunkt gilt. Auf beide kommen wohl Fahrverbote zu. Polizeibeamte aus Dietzenbach und Langen führten zwischen 22.30 und 0.45 Uhr zwischen der Waldackerkreuzung und dem Kieswerk Rodgau eine gemeinsame Geschwindigkeitsüberwachung durch. 57 Fahrzeuge wurden in dieser Zeit „gelasert“. Die Polizisten überprüften schließlich 16 Autofahrer, die das Tempolimit nicht eingehalten hatten. Zudem fertigten die Beamten zwei Verkehrsstrafanzeigen, weil ein Fahrer nach bisherigen Erkenntnissen keine gültige Fahrerlaubnis und der Halter offensichtlich sein Fahrzeug an diesen überlassen hatte. Insgesamt stellten die Beamtinnen und Beamten ein recht hohes Geschwindigkeitsniveau fest. Daher herrschte Einigkeit, dass die Schutzleute beider Polizeistationen weitere gemeinsame Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

Main-Kinzig-Kreis

1. Verkehrsstreife zog erneut Schrottfahrzeug aus dem Verkehr – Gemarkung Hanau

(aa) Erneut zog eine Streife der Verkehrsüberwachung einen schrottreifen Transporter von der Straße. Wie wir berichteten traf es letzten Freitag einen verkehrsuntauglichen Mercedes Vito in Offenbach. Der nun am Donnerstag, gegen 12.50 Uhr, von den Polizisten festgestellte Fiat Ducato „toppte“ sogar noch den Vito. Der Fiat war auf der Bundesstraße 43 A zwischen dem Autobahnkreuz Hanau und der Anschlussstelle Wolfgang unterwegs. Die Beamten sahen, wie die Karosse hin und her schwankte. Die Hecktüren waren lediglich mit einem Holzkeil zusammengehalten, um nicht während der Fahrt aufzugehen. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Verkehrsüberwacher weitere erhebliche Fahrzeugmängel an dem Transporter fest. Rahmen, Boden, Schweller und Querträger waren zum Teil komplett durchgerostet. Beide Federn der Hinterachse waren gebrochen und die Beleuchtung funktionierte nicht, wie auch ein Sachverständiger des TÜV Hanau kurz darauf bescheinigte. Laut der Beamten hätte der Fiat Ducato während der Fahrt jederzeit auseinanderbrechen können. Polizeihauptkommissar Karsten Sommer und sein Kollege sind sich sicher, dass sie eine „rollende Zeitbombe“ aus dem Verkehr gezogen haben. Der Fahrer, der in Deutschland keinen Wohnsitz hat, musste schließlich eine Sicherheitsleistung von 410 Euro hinterlegen.

Hinweis: Drei Bilder sind dieser Meldung beigefügt (Quelle: PP SOH).

2. Gefährliche Fahrweise am Zebrastreifen: Suche nach zwei Zeugen – Hanau

(tl) Nach einem verkehrsgefährdenden Vorfall am Donnerstagabend in der Innenstadt sucht die Polizei in Hanau nach zwei unbekannten Zeugen, die das Geschehnis beobachtet haben dürften. Gegen 18.10 Uhr wollte eine 39-jährige Frau einen Fußgängerüberweg an der Kreuzung Römerstraße/Glockenstraße überqueren, als ein schwarzer VW Golf mit HU-Kennzeichen aus Richtung der Straße „Heumarkt“ mit plötzlich aufheulendem Motor angefahren kam. Die Hanauerin, die sich in dem Moment auf dem Zebrastreifen befand, konnte gerade noch zurückweichen und einen Zusammenstoß verhindern. Nach Aussage der Frau dürften zwei umstehende Männer das Ganze gesehen haben, da diese danach den Kopf schüttelten. Die Ordnungshüter bitten nun diese zwei Personen und andere Zeugen sich mit der Wache am Freiheitsplatz in Verbindung zu setzen (Telefon 06181 100-120). Der Golf-Fahrer, der anschließend davonfuhr, mittlerweile aber bereits namentlich ermittelt ist, muss sich nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung stellen.

3. Kollision zweier Radfahrer: 15-Jähriger verletzt – Wer ist die andere Radfahrerin? – Hanau-Großauheim

(tl) Die Polizei sucht Zeugen, die am Mittwoch, gegen 17.30 Uhr, einen Zusammenstoß zwischen zwei Radfahrern im Kreuzungsbereich Auheimer Straße/“In den Tannen“ beobachtet haben. Dabei wurde einer der Radler, ein 15-Jähriger, leicht verletzt. Nach seiner Aussage war er zusammen mit seinem kleinen Bruder mit dem Rad unterwegs und überquerte die Auheimer Straße aus Richtung Bahnhofstraße kommend auf einem Fuß- und Radweg, um in Richtung der Straße „In den Tannen“ weiterzufahren. Im Bereich der Verbindung Auheimer Straße aus Richtung Waldstraße kommend in Richtung „In den Tannen“ kam es dann zur Kollision mit einer noch unbekannten Radlerin, welche auf dem Fuß- und Radweg aus Richtung der Straße „In den Tannen“ kommend angefahren kam. Nachdem der Jugendliche gestürzt war, entfernte sich die Radlerin unerlaubt vom Unfallort. An dem Rad des Hanauers entstand dabei etwa 300 Sachschaden. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder der Radfahrerin machen können, können sich bei den Unfallfluchtermittlern in Langenselbold unter der Rufnummer 06183 911 55-0 melden.

4. Auto in Brand gesetzt – Bruchköbel

(mm) Unbekannte haben am Donnerstag, gegen 22.30 Uhr, auf einem Firmengelände in der Limesstraße (einstellige Hausnummer) einen Pkw in Brand gesetzt. Nach ersten Erkenntnissen sollen es zwei Täter gewesen sein. Einer von ihnen war komplett dunkel gekleidet. Außerdem trug er eine weiße Mund-Nasen-Bedeckung sowie eine dunkle Mütze. Von seinem Komplizen liegt keine Beschreibung vor. Bevor die Täter das Auto in Brand setzten, schlugen sie zuvor an diesem Wagen sowie an sechs weiteren dort abgestellten Fahrzeugen mehrere Scheiben ein. Der Gesamtschaden wird auf 7.000 Euro geschätzt. Weitere Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

5. Einbrecher stiegen in Erdgeschosswohnung ein – Maintal

(mm) In eine Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße im Bereich der 100er-Hausnummern brachen Einbrecher am Donnerstag, zwischen 18 und 21 Uhr, ein. Nach ersten Hinweisen sollen es drei Täter gewesen sein. Sie hebelten an der Balkontür der Wohnung, stiegen in das Domizil ein und durchwühlten alle Räumlichkeiten. Geld, Schmuck und Parfümflacons fanden die Einbrecher vor. Mit der Beute flüchteten sie dann. Beschrieben werden die dunkel gekleideten Männer wie folgt: einer war extrem dick und hatte einen Vollbart; ein weiterer war kräftig und hatte einen Dreitagebart. Vom dritten Täter ist nichts Näheres bekannt. Weitere Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

Offenbach, 26.03.2021, Pressestelle, Andrea Ackermann

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