MR: Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags – Ermittler suchen weiterhin nach Zeugen

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizei Marburg-Biedenkopf

(Bezug: Presseinformation der Polizei Marburg-Biedenkopf „Zeugensuche nach Auseinandersetzung auf dem Hermann-Cohen-Weg“ vom 07. Juni)

Marburg

Aufgrund der ersten Ermittlungen steht der nach der Auseinandersetzung festgenommene 39 Jahre alten Mann unter dem dringenden Tatverdacht des versuchten Totschlags. Der zuständige Richter des Amtsgerichts Marburg erließ am Dienstagnachmittag (07. Juni) den von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten Haftbefehl. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.

Die Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 24 und 39 Jahren soll sich am Pfingstmontagabend, dem 06. Juni, um etwa 21.50 Uhr, auf dem Hermann-Cohen-Weg, rechtsseitig der Lahnterrassen etwa bei der Abendroth-Brücke in Marburg zugetragen haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der 39-Jährige im Verlauf der Auseinandersetzung mit einem Messer gezielt auf den 24-Jährigen eingestochen und dabei billigend in Kauf genommen haben, den Mann zu töten. Der 24-Jährige erlitt oberflächige Verletzungen am Kopf und Schnitt- bzw. Stichverletzungen an einem Arm. Die medizinische Versorgung der nicht lebensgefährlichen Verletzungen erfolgte im Krankenhaus. Die Fahndung nach dem zunächst geflüchteten Beschuldigten endete kurze Zeit später mit dessen Festnahme. Auch er war an der Schulter und Hand leicht verletzt und wurde medizinisch versorgt. Die Absuche nach der Tatwaffe blieb bislang erfolglos. Die Ermittlungen zu dem genauen Tatablauf und zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Nach wie vor suchen die Ermittler zur Klärung des Geschehensablaufs auf dem Hermann-Cohen-Weg nach Zeugen.

Wer hat die Auseinandersetzung gesehen? Wer kann Angaben zum Tathergang machen? Wer hat den Einsatz einer Waffe und/oder die Entsorgung dieser Waffe beobachtet?

Hinweise hierzu bitte an die Kriminalpolizei Marburg, Tel 06421 406 0.

Über diese Informationen hinausgehende Auskünfte erfolgen ausschließlich über die Pressestelle bei der Staatsanwaltschaft Marburg, Tel. 06421 290 222.

Timo Ide, Staatsanwalt und Pressesprecher

Martin Ahlich, Pressesprecher der Polizei

Rückfragen bitte an:

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