POL-MR: Einbruch im Ginseldorfer Weg; Mutmaßliches Diebesgut sichergestellt – Kripo sucht Eigentümer; Farbe verteilt; Hoher Schaden bei Unfall; Ein Unfall – zwei Zweiradfreunde nun ohne Führerschein

Marburg – Einbruch im Ginseldorfer Weg

Die Kripo Marburg ermittelt nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Ginseldorfer Weg und bittet um sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen. Der Täter nutzte ein gekipptes Kellerfenster zum Einstieg, brach im Innern die Kellertür auf und durchsuchte danach mehrere Räume. Er fand und stahl Schmuck und Bargeld. Der Einbruch war am Montag, 07. Dezember, vermutlich zwischen 07.45 und 08.40 Uhr. Kripo Marburg, Tel. 06421 406 0.

Marburg – Mutmaßliches Diebesgut sichergestellt – Kripo sucht Eigentümer

Bereits am 25. November stellte die Polizei am Ende der Parkplatzes in der Dürerstraße mehrere Handwerksmaschinen sicher. Die Elektrowerkzeuge lagen überwiegend in ihren Koffern in der Nähe von Haus Tabor am Waldrand unter Zweigen versteckt. Die Kripo geht derzeit davon aus, dass es sich um Diebesbeute handelt, konnte die Geräte allerdings bislang noch keiner Straftat zuordnen. Im Einzelnen handelt es sich um eine Mauermufffräse, ein Baustellenradio, eine Tischkreissäge, zwei Bohrhämmer, eine Reciprosäge, einen Akkuschrauber und einen Trennschleifer. Die Geräte stammen von unterschiedlichen Herstellern. Ob diese Maschinen aus einer oder eventuell aus mehreren Straftaten stammen, ist nicht bekannt. Wer vermisst diese Maschinen? Wo sind sie abhandengekommen? Kripo Marburg, Tel. 06421 406 0.

Großseelheim – Farbe verteilt

In der Nacht zum Montag, 07. Dezember deponierte jemand vor der Haustür eines Einfamilienhauses im Zimmerplatzweg einen Eimer so, dass sich die darin enthaltene weiße Farbe über den Boden vor dem Eingang verteilte. Die notwendigen Kosten zur Reinigung betragen schätzungsweise mindestens 2000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet um sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen zur Tatzeit zwischen 19 und 08 Uhr. Polizei Stadtallendorf, Tel. 06428 9305 0.

Buchenau – Hoher Schaden bei Unfall auf der Landstraße

Am Montag, 07. Dezember, ereignete sich um kurz nach 19 Uhr mitten im Ort (Alte Landstraße 7) ein Verkehrsunfall mit einem hohen Sachschaden. Ein 30 Jahre alter Mitfahrer erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Fahrer eines SUV mit einem Anhänger kam aus noch unbekannten Gründen nach rechts von der Straße ab und prallte mit voller Wucht auf einen geparkten Hyundai Tucson. Die Wucht des Aufpralls schob den Hyundai noch auf den davor geparkten Peugeot. Im Verlauf des Unfallgeschehens prallte ein Fahrzeug noch gegen die Einfriedung des Anwesens Alte Landstraße 7 und verschob dabei die Beton-L-Steine. Am verursachenden SUV, am mitgeführten Pkw-Anhänger und am Hyundai entstanden jeweils Totalschäden (35.000, 4500 und 25.000 EUR). Am Peugeot entstand ein Heckschaden von mehreren Tausend Euro und der Schaden an der Grundstücksmauer dürfte ebenfalls vierstellig sein. Der 19 Jahre junge Fahrer des verursachenden Autos stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Er blieb unverletzt. Sein 30-jähriger Mitfahrer erlitt einen Schock und Oberkörperprellungen. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig.

Gladenbach – Ein Unfall und zwei Zweiradfreunde nun ohne Führerschein

In der Nacht zum Samstag, 05. Dezember, endeten glückliche Umstände gepaart mit umfangreichen Ermittlungen mit der Aufklärung einer Verkehrsunfallflucht, zwei Blutproben bei zwei Zweiradfahrern und der Sicherstellung ihrer Führerscheine.

Um 03.20 Uhr ging es für die Polizei nach Gladenbach in die Schneebergstraße. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass ein Zweirad in ein geparktes Fahrzeug gefahren sei. Der Fahrer habe sich aufgerafft, geschüttelt und sei danach weitergefahren. Die Anfahrt dauerte wegen des einsetzenden starken Schneefalls etwas länger. Am Unfallort gab es außer einer Fußraste keine weiteren Spuren. Als ein Zweirad die Unfallstelle passierte, hielt die Polizei es an. Als verursachendes Fahrzeug schied das Krad zwar aus, aber die anschließende freiwillige Hilfsbereitschaft des Jugendlichen entpuppte sich später doch als wegweisende Spur zur Aufklärung der Unfallflucht und führte zu weiteren Maßnahmen gegen ihn. Nach dem Abstellen des Gefährts trat er an den Unfallort heran und stellte verschiedene Theorien an. Der hierbei festgestellte schwankende Gang und der Klang klappernder Flaschen im Rucksack führten dann zu einem Alkotest, der über 1,7 Promille anzeigte. Für den Jugendlichen bedeutete das eine Blutprobe und die Sicherstellung seines Führerscheins. Die weiteren intensiven Ermittlungen führten die Polizei dann über Umwege in die Gemeinde Lohra. Dort stand das Leichtkraftrad mit der fehlenden Fußraste. Nach dem deutlichen Weckruf der Mutter erschien der augenscheinlich durch den Sturz sichtlich lädierte 18-jährige Sohn. Sein Alkotest zeigte gut zweieinhalb Stunden nach der Unfallflucht noch über 1 Promille an. Auch bei ihm veranlasste die Polizei die Blutprobe und stellte den Führerschein sicher.

Martin Ahlich

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