KS: Mutmaßlich alkoholisierter Autofahrer kracht gegen geparkte Pkw, Laterne und Hauswand; zwei Insassen leicht verletzt

Kassel-Kirchditmold: Ein mutmaßlich alkoholisierter Autofahrer ist am gestrigen Sonntagabend in der Harleshäuser Straße mit seinem SUV von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto soll laut Zeugen zuvor mit sichtlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und war dann gegen geparkte Autos, Mülltonnen, einen Zaun und eine Laterne gekracht, wobei auch eine Hausfassade beschädigt wurde. Der 28 Jahre alte Fahrer aus Kassel blieb unverletzt. Seine beiden ebenfalls aus Kassel stammenden Mitfahrer, eine 24-Jährige und ein 26-Jähriger, zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden mit Rettungswagen vorsorglich in Kasseler Krankenhäuser gebracht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird insgesamt auf über 90.000 Euro geschätzt. Der 28-Jährige, bei dem ein Atemalkoholtest über 1,1 Promille ergab, musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Wie die an der Unfallstelle eingesetzte Streife des Polizeireviers Süd-West berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 23:00 Uhr. Der 28-Jährige war mit einem Mercedes GLE auf der Harleshäuser Straße, von der Wolfhager Straße kommend in Richtung Loßbergstraße, unterwegs. In Höhe der Riedelstraße hatte er die Kontrolle über den SUV verloren und war bei der Hausnummer 37 gegen einen dort geparkten Opel gekracht. Anschließend durchbrach der Wagen auf dem Grundstück mehrere Metallzaunelemente, stieß gegen einen Laternenmast, fuhr gegen vier Mülltonnen, schleuderte über eine Garagenzufahrt und krachte schließlich gegen einen weiteren geparkten Pkw, einen Kia. Der geparkte Opel war bei dem Zusammenstoß gegen die Hauswand des angrenzenden Gebäudes geschleudert worden. An dem Mercedes-SUV war bei dem Unfall ein Totalschaden von ca. 75.000 Euro entstanden. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Die beschädigte Laterne musste noch in der Nacht durch Mitarbeiter der Städtischen Werke gesichert werden, die von den eingesetzten Beamten verständigt worden waren. Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall dauern an und werden bei der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei geführt.

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