KS: Schleudernder Pkw reißt Signalanlage an Bahnübergang bei Eberschütz um: Rund 15.000 Euro Schaden; Übergang gesperrt

Trendelburg-Eberschütz (Landkreis Kassel): Ein 18 Jahre alter Autofahrer aus Bad Karlshafen ist am gestrigen Mittwochabend zwischen Hümme und Eberschütz mit seinem Wagen ins Schleudern geraten und an einem Bahnübergang gegen eine Signalanlage gekracht. Der 18-Jährige und seine 14-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Der Kleinwagen des jungen Mannes und die Anlage wurden bei dem Unfall stark beschädigt. Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Wie die am Unfallort eingesetzte Streife der Polizeistation Hofgeismar zum Unfallhergang berichtet, war der 18-Jährige mit einem Ford Fiesta auf der L 3210 von Hümme kommend in Richtung Eberschütz unterwegs. Nach eigenen Angaben war er kurz vor dem Bahnübergang aus Unachtsamkeit nach rechts auf die Bankette gefahren, woraufhin er das Lenkrad verriss und der Wagen nach links ins Schleudern geriet. Am Bahnübergang überfuhr der Fiesta die einbetonierte Rotlichtsignalanlage mitsamt Andreaskreuz, die dadurch zerstört wurde. Der Ford, an dem ein Totalschaden entstanden war, musste abgeschleppt werden.

Sofort nach dem Unfall wurde der Bahnübergang durch die ebenfalls verständigte Bundespolizei aus Sicherheitsgründen komplett für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Zudem waren Mitarbeiter der Deutschen Bahn bereits am gestrigen Abend wegen der Instandsetzung der Anlage vor Ort. Aktuell ist der Bahnübergang noch gesperrt.

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