HR: Schwalm-Eder-Kreis: Polizei kontrolliert Einhaltung der CoronaVO – 43 Verstöße geahndet

Seit Beginn der Ausgangssperre nach dem 17. Dezember führt die Polizei im Schwalm-Eder-Kreis vermehrt Kontrollen durch. Bisher wurden im Rahmen der Kontrollen der Ausgangssperre insgesamt 71 Personen kontrolliert. Von den kontrollierten Personen verstießen 21 gegen die Ausgangssperre, 17 gegen das Kontaktverbot und 5 Personen trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung. Einige Personen gaben bei den Kontrollen an, dass sie die Zeit vergessen hätten oder nichts von der Ausgangssperre wüssten. Das kann teuer werden, denn solche Verstöße werden mit 200,- Euro Bußgeld geahndet.

In der letzten Nacht wurden im gesamten Kreisgebiet Sonderkontrollen durchgeführt, die teilweise durch Kräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden.

Hierbei wurden in Homberg 4 Fußgänger und 6 Fahrzeuge kontrolliert. Es wurden 3 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Ausgangsperre und eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.

In Fritzlar wurde in der Allee, auf dem Herkules Baumarkt und am Hospital-Kreisel kontrolliert. Hier fertigte die Polizei insgesamt 9 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkung und 4 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Ausgangssperre. Auf dem Gelände der König-Heinrich-Schule hielten sich ebenfalls zwei Personen nicht an die Ausgangssperre. Bei der Kontrolle dieser Personen wurde bei einem 33-Jährigen 5 Gramm Marihuana gefunden. Den 33-Jährigen erwartet nun neben dem Ordnungswidrigkeitsverfahren noch ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

In Melsungen wurde gestern Abend um 22:00 Uhr ein 21-Jähriger kontrolliert, der sich zu dieser Zeit in der Kirchstraße aufhielt. Hierbei beleidigte der junge Mann die Beamten als „Nazis“. Bei der anschließenden Durchsuchung nach Ausweisdokumenten schlug der 21-Jährige mehrfach nach einem Beamten. Zur Verhinderung der Begehung weiterer Ordnungswidrigkeiten wurde der junge Mann vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. In der Gewahrsamszelle spuckte der 21-Jährige einem Beamten ins Gesicht und auf das Diensthemd. Durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung konnte aber ein direkter Kontakt mit den Schleimhäuten verhindert werden. Den jungen Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung.

In Gudensberg wurden gestern Abend 4 Personen auf dem Edeka-Parkplatz kontrolliert und jeweils Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkung gefertigt.

Auch in den nächsten Tagen wird die Polizei im Schwalm-Eder-Kreis weitere Sonderkontrollen zur Überprüfung der Einhaltung der CoronaVO durchführen.

Schulz, PHK – Pressesprecher –

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