Frankfurt-Eschersheim: Versuchter Trickbetrug

(fue) Dank des Augenmerkes einer Bankangestellten wurde die Frankfurter Polizei auf einen versuchten Trickdiebstahl aufmerksam.

Am Dienstag, den 24. November 2020, gegen 14.00 Uhr, wollte ein 91-jähriger Frankfurter aus dem Stadtteil Eschersheim bei seiner Bank einen Betrag in Höhe von 20.000 EUR abheben. Misstrauisch geworden, erkundigte sich die geschulte Angestellte, die den 91-Jährigen zudem persönlich kennt, nach dem Verwendungszweck des Geldes und erfuhr, dass dies für eine Familienangehörige namens „Angelika“ sei.

Die verständigten Kollegen des 12. Polizeirevieres hörten sich dann die Geschichte des Mannes an und erfuhren, dass besagte „Angelika“ in Schwierigkeiten sei, da sie Zahlungsrückstände gegenüber einem Gericht hätte und unbedingt diesen Betrag bräuchte. „Angelika“ hatte sogar ein Taxi beordert, welches vor der Tür wartete und den Geschädigten wieder zurück zu seiner Wohnung bringen sollte.

Nur mit größter Mühe gelang es den Beamten, dem 91-Jährigen klar zu machen, dass er im Begriff war, Opfer einer Straftat zu werden. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, wie geschickt diese Trickbetrüger ihre Opfer manipulieren. Möglicherweise wurde die Abhebung des Geldes bereits durch den dafür vorgesehenen Abholer beobachtet, denn ein weiterer Kontakt fand nicht statt.

Die Frankfurter Polizei warnt erneut vor diesen gewieften Trickbetrügern, die mit immer neuen, bzw. variierten Maschen versuchen, ihren Opfern die Ersparnisse aus der Tasche zu ziehen.

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