Frankfurt-Niedereschbach: Sicherstellung mehrerer Waffen

(hol) Vergangene Nacht verständigten Anwohner des Stadtteils Niedereschbach die Polizei, weil sich eine Gruppe junger Leute auf der Straße gestritten hat. Bei der folgenden Kontrolle fand die Polizei mehrere Schlagstöcke, Messer und eine Schreckschusspistole.

Kurz vor Mitternacht erreichten mehrere Streifenwagen den Wendehammer in der Heinrich-Berbalk-Straße. Anwohner hatten zuvor einen Streit mehrerer Personen gemeldet, von denen einige auch mit Stöcken bewaffnet gewesen sein sollen. Vor Ort traf die Polizei auf vier Männer (21, 22, 23 und 25 Jahre alt) und eine 23-jährige Frau, die gerade mit ihrem Auto wenden wollte. Auf Befragen nach mitgeführter Bewaffnung händigte zunächst der 22-Jährige ein Messer an die Beamten aus. Die Durchsuchung der anderen Männer förderte bei dem 23-Jährigen ein weiteres Messer zu Tage. Als die 23-Jährige dann noch sichtlich nervös auf die Frage reagierte, ob sich denn noch gefährliche Gegenstände in ihrem Auto befinden würden, schauten die Einsatzkräfte auch dort nach und staunten nicht schlecht. Auf dem Beifahrersitz fanden sie ein amerikanisches Sportgerät, dass sicher nicht zu Trainingszwecken mitgeführt wurde sowie einen Schlagstock auf der Rückbank. Doch damit nicht genug. Unter dem Sitz war nämlich noch eine Schreckschusspistole versteckt. Darüber hinaus nahmen die Beamten einen Marihuana-Geruch im Innenraum des Autos wahr. Damit drängte sich der Verdacht auf, die 23-jährige Fahrerin könnte unter Drogeneinfluss stehen. Ein anschließend auf freiwilliger Basis durchgeführter Drogentest verlief positiv, so dass in der Folge eine Blutprobe entnommen wurde.

Auf die Frau kommen nun Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Fahren unter Drogeneinfluss zu. Der Besitz bzw. das Mitführen der anderen Gegenstände wie bspw. der Messer war nicht strafbar. Sie wurden jedoch gefahrenabwehrrechtlich sichergestellt.

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