Frankfurt Maintal-Dörnigheim: Trickbetrüger dingfest gemacht

(hol) Gestern Vormittag verkaufte ein Trickbetrüger minderwertige Armbanduhren als hochwertige. Dies geschah unter den Augen von Zivilfahndern. Die Beamten nahmen den Mann fest.

Gegen 12:00 Uhr kontrollierte eine Zivilstreife einen 37-Jährigen im Bahnhofsviertel. Schnell drängte sich den Beamten der Verdacht auf, man könnte es hier mit einem reisenden Betrüger zu tun haben. In der Folge behielten sie den Mann im Blick, der kurze Zeit später mit einem italienischen Mietwagen zu Großhandelsgeschäften fuhr und dort mehrere minderwertige Armbanduhren erwarb. Anschließend fuhr er in das Gewerbegebiet in Maintal-Dörnigheim, wo er einen zufällig vorbeikommenden Passanten aus Frankfurt ansprach und eine Notlage vortäuschte. Der Gauner gab vor, aufgrund eines dringenden Notfalls in die Schweiz zu seiner Familie reisen zu müssen, aber kein Geld mehr für die Tankfüllung zu haben. Wie es der Zufall so wolle, habe er aber hochwertige Armbanduhren bei sich, die er aufgrund der zuvor geschilderten Situation günstig abtreten würde. Aus Mitleid ließ sich der 28-jährige Frankfurter auf das Geschäft ein und fuhr gemeinsam mit dem 37-Jährigen zu einem nahegelegenen Geldautomaten. Dann erstand er vier Uhren für knapp 200 Euro. Der tatsächliche Wert der Uhren beläuft sich auf ganze 20 Euro. Die Fahnder hatten genug gesehen und boten dem Betrüger ihrerseits Armschmuck in Form von Handschellen an.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der in Deutschland wohnsitzlose 37-Jährige nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Updated: 19. Juni 2020 — 13:43