DA: Nach Angriffen auf „Waldmensch“: Zwei jugendliche Tatverdächtige ermittelt – Bereiche Rödermark und Eppertshausen Offenbach (ots)

(lei) Nach den Angriffen auf einen im Wald bei Eppertshausen wohnhaften 60-Jährigen hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Zwei Tage nach der Veröffentlichung der Vorfälle, die sich am Mittwoch (20. April) und Freitag (22. April) unweit des Sportzentrums zugetragen haben sollen, kamen die Ermittler den beiden Jugendlichen im Alter von 16 Jahren durch konkrete Zeugenhinweise auf die Schliche.

Bereits am Freitag, 29. April, erfolgte die vorläufige Festnahme der beiden Schüler aus Eppertshausen. Ihnen wird vorgeworfen, den seit mehreren Jahren dort in einem Wohnwagen lebenden Geschädigten mit einem Holzpfahl am Kopf verletzt zu haben, als sie diesen durch die Scheibe des Wohnwagens stießen. Zuvor sollen sie ihn mit einem Pfefferspray attackiert haben. Neben diesen beiden Geschehnissen wurden den Beamten noch zwei weitere Vorfälle bekannt: So sollen die Verdächtigen bei einem ihrer „Besuche“ zudem mit einem Messer vor dem 60-Jährigen herumgefuchtelt haben. Ferner sollen sie am Dienstag, 26.04.2022, auch einen Pflasterstein durch ein anderes Wohnwagenfenster geworfen. Hier blieb der selbsternannte „Aussteiger“ jedoch glücklicherweise unverletzt.

Im Zuge von Wohnungsdurchsuchungen bei beiden Verdächtigen konnten neben dem Messer auch Mobiltelefone sichergestellt werden, welche nun ausgewertet werden. In ersten Vernehmungen zeigten sich die beiden 16-Jährigen weitgehend geständig.

Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie müssen sich nun unter anderem wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs und der Bedrohung verantworten.

Die bereits erwähnte dritte Person mit längeren schwarzen Haaren ist bis dato noch nicht identifiziert, so die Ermittler. Unklar ist bislang auch das Motiv der Angriffe. Die Ermittlungen, auch dahingehend, dauern an.

Offenbach, 02.05.2022, Pressestelle, Thomas Leipold

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