HG: Pedelecs gestohlen +++ Einbrecher scheitern +++ Kennzeichendiebe in Königstein +++ Unfallbeteiligte verletzt +++ Länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion

1. Pedelecs gestohlen

Kronberg, Oberer Lindenstruthweg, 08.05.2022, 00:00 Uhr bis 08:00 Uhr

(gr) In Kronberg waren in der Nacht zum Sonntag Fahrraddiebe unterwegs. Der oder die Täter verschafften sich im Zeitraum von 00:00 Uhr bis 08:00 Uhr Zutritt auf ein Grundstück in der Straße „Oberer Lindenstruthweg“. Dort brachen sie die Tür eines Schuppens auf und entwendeten zwei Pedelecs im Gesamtwert von ca. 4.600,- Euro. Ein Zeuge hatte am Vorabend in der Straße, gegen 23:30 Uhr, zwei männliche Personen wahrgenommen, die sich auffällig verhalten hätten. Die Verdächtigen konnten nicht näher beschrieben werden. Die Kriminalpolizei Bad Homburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Rufnummer (06172) 120 – 0 zu melden.

2. Einbrecher scheitern

Neu-Anspach, Ortsteil Westerfeld, Am Kellerborn, 08.05.2022, 18:45 Uhr (Feststellzeit)

(gr) Unbekannte Täter scheiterten offensichtlich an der Eingangstür eines Einfamilienhauses in der Straße „Am Kellerborn“ in Neu-Anspach- Westerfeld. Die Eigentümer stellten am Sonntagabend fest, dass die Terrassentür auf der Rückseite des Hauses beschädigt war. Die Einbrecher hatten sich unberechtigt Zutritt auf das Grundstück verschafft und versucht, die Tür zu überwinden. Sie flüchteten schließlich ohne Beute vom Gelände. An der Tür entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro. Die Kriminalpolizei Bad Homburg hat auch in diesem Fall die Ermittlungen übernommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Rufnummer (06172) 120 – 0 zu melden.

3. Kennzeichendiebe

Königstein, Hainerbergweg, 08.05.2022, 00:00 Uhr (Feststellzeit)

(gr) In der Nacht zum Sonntag waren in Königstein unbekannte Kennzeichendiebe unterwegs. Die drei Täter wurden dabei beobachtet, wie sie im Hainerbergweg die Kennzeichen von mehreren Fahrzeugen abrissen. Bisher meldeten sich drei Geschädigte. Nach Zeugenaussagen sollen die Personen stark alkoholisiert gewesen sein. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen gelang den Unbekannten die Flucht. Einer der Täter soll kräftig gewesen sein und seine Haare zum Pferdeschwanz gebunden haben. Nach Angaben der Zeugen trug er einen weißen Hoodie. Die entwendeten Kennzeichen konnten auf der Straße liegend aufgefunden werden. Hinweise in dieser Sache werden an die Polizeistation in Königstein, Tel. 06174/9266-0 erbeten.

4. Unfallbeteiligte verletzt

Usingen, Frankfurter Straße, 09.05.2022, 10:50 Uhr

(gr) Bei einem Verkehrsunfall am Montagvormittag in Usingen wurde eine Unfallbeteiligte verletzt. Ein LKW-Fahrer aus Usingen befuhr gegen 10:50 Uhr die Untergasse, aus Richtung Obergasse kommend in Fahrtrichtung Nauheimer Straße. Kurz vor der Kreuzung wollte der Mann, dessen Alter derzeit noch nicht bekannt ist, einen Fahrstreifenwechsel vornehmen und nach rechts in Richtung Frankfurter Straße abbiegen. Dabei übersah er einen Mercedes, gesteuert von einem 81-jährigen Fahrer mit Wohnsitz in Wehrheim, der sich auf der Abbiegespur befand. Bei dem folgenden Zusammenstoß wurde die 80-jährige Beifahrerin im Mercedes leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus transportiert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5.000,- Euro geschätzt.

5. Länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben 2022“ – Fahrtüchtigkeit im Blick Polizeipräsidium Westhessen

Donnerstag, 05.05.2022 bis Freitag, 06.05.2022

(he)Am vergangenen Donnerstag und Freitag beteiligte sich das Polizeipräsidium Westhessen an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben 2022“ – Fahrtüchtigkeit im Blick. In allen dem Polizeipräsidium Westhessen zugehörigen Direktionen führten Beamtinnen und Beamte über den Tag verteilt bis in die Nacht Verkehrskontrollen durch, bei denen es im besonderen Maße um das Thema „Fahrtüchtigkeit“ ging. Im Rheingau-Taunus-Kreis, in Wiesbaden, im Main-Taunus-Kreis, im Hochtaunuskreis und auch im Landkreis Limburg-Weilburg richteten die Einsatzkräfte verschiedene Kontrollstellen ein und überprüften, ob die kontrollierten Fahrerinnen und Fahrer Alkohol konsumiert hatten, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten standen oder gegebenenfalls übermüdet unterwegs waren. Auch auf den Rastplätzen entlang der zum Zuständigkeitsbereich gehörenden Autobahnen (z.B. A3 und A66) waren Einsatzkräfte unterwegs und kontrollierten die Fahrtüchtigkeit von LKW-Fahrerinnen und -Fahrern; insbesondere, wenn diese nach einer Ruhepause ihre Fahrt fortsetzten wollten. Insgesamt wurden 352 Pkw-, 68 Lkw- sowie 6 Zweiradfahrerinnen und Fahrer kontrolliert. Dabei wurden 37 Verkehrsverstöße festgestellt, welche eine Ahndung nach sich zogen. Die Fahrtüchtigkeit war in drei Fällen Aufgrund einer Alkoholisierung und in zehn Fällen durch die Einnahme anderer berauschender Mittel nicht gegeben. Bei vier Fahrerinnen oder Fahrern wurden Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Weitere vier waren erst gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Im Verlauf der Einsatzmaßnahmen wurden drei Führerscheine sichergestellt sowie in drei Fällen Betäubungsmittel aufgefunden und diese ebenfalls sichergestellt. Zwei Fahrzeugführer mussten vor Fahrtantritt ihre Schlüssel präventiv der Polizei aushändigen, um eine Teilnahme am Straßenverkehr im fahruntüchtigen Zustand zu verhindern.

Bei diesem sensiblen Thema gilt: Jeder trägt selbst Verantwortung für seine Verkehrstüchtigkeit. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme und dem Bewusstsein, dass jeder auf den anderen im Verkehr achtet. Don’t drink and drive! Bei der Teilnahme am Straßenverkehr ist ein klarer Kopf gefragt. Drogen und die Verkehrssicherheit beeinträchtigende Medikamente sind damit nicht vereinbar.

Zum Hintergrund des Aktionstages:

Basierend auf dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom 7./8. Dezember 2017 wird seit 2018 die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil. leben“ durchgeführt. Zur Stärkung der Verkehrssicherheit wird seitdem einmal jährlich ein bundesweiter Kontrolltag durchgeführt.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de