WE: Erfahrungsaustausch für eine qualifizierte Zusammenarbeit

Brandermittler KOK Richter, KOK Fritzel

Friedberg (ots)

Geht es an Einsatzstellen „heiß“ her, dann muss es schnell gehen, es bleibt wenig Zeit für einen Austausch. Trotz allem muss die Zusammenarbeit verschiedenster Organisationseinheiten bei Einsätzen Hand in Hand funktionieren. Um diese Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei zu stärken, gab es gestern ein Treffen zum Erfahrungsaustausch.

Mit gut 60 Feuerwehrleuten und Polizisten füllte sich am Dienstagabend der Plenarsaal im Kreishaus in Friedberg. Kreisbrandinspektor Lars Henrich als Leiter der Fachstelle Brandschutz des Wetteraukreises und Sylvia Frech als Pressesprecherin der Polizeidirektion Wetterau hatten die Veranstaltung organisiert und neben den Leitern der Wetterauer Feuerwehren die Dienststellenleiter und Dienstgruppenleiter der örtlichen Polizeistationen eingeladen. In ihrer Begrüßung hoben Frau Stephanie Becker-Bösch in Vertretung des Landrats und Frau Anja Fuchs als Leiterin der Polizeidirektion Wetterau die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit unter „Kollegen“ hervor und bedankten sich für das Interesse auf beiden Seiten im Dialog zu bleiben und die Zusammenarbeit unter den Organisationseinheiten immer weiter zu verbessern.

Der Begrüßung schloss sich ein Vortragspart an, der auf verschiedenste fachliche Themen aus dem Schnittbereich von Feuerwehr und Polizei einging. Zum Ablauf der Brandermittlungen und einem spurenschonenden Verhalten an Brandorten referierten die Kriminaloberkommissare und Brandermittler Karsten Richter und Dirk Fritzel von der Kriminalpolizei in Friedberg. Auf die Besonderheiten der Unfallaufnahme auf Autobahnen ging Polizeihauptkommissar Konstantin Becker von der Polizeiautobahnstation Mittelhessen ein. Zur Zusammenarbeit an Unfallstellen erläuterte Polizeioberkommissar Eugen Bockmeier vom Regionalen Verkehrsdienst Wetterau die Rechtslage. Polizeihauptkommissarin Sylvia Frech ging als Pressesprecherin auf die Chancen und Nutzen Sozialer Medien ein. Kreisbrandinspektor Lars Henrich erläuterte die Struktur der Feuerwehr und deren Vorgehen an Einsatzstellen und wagte einen Blick auf künftige Herausforderungen in der Zusammenarbeit.

Ob bei Hilfeleistungen, nach Unwetterereignissen, bei Bränden oder an Unfallstellen – Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei treffen in unterschiedlichsten personellen Zusammensetzungen an Einsatzstellen immer wieder aufeinander und sind oft gemeinsam gefragt, um Gefahren von Dritten abzuwehren und für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Wetteraukreis Sorge zu tragen. Das Kennenlernen des jeweiligen Gegenübers durfte daher, neben dem fachlichen Teil, an diesem Abend nicht zu kurz kommen. Entgegen dem Zeitdruck und den Möglichkeiten an Einsatzstellen, bestand in diesem entspannten Rahmen die Möglichkeit zum Austausch über die bestehenden gegenseitigen Wünsche und Erfordernisse.

Mit einem besseren Verständnis für die Arbeit des anderen und mit einigen Anregungen für einen weitergehenden Austausch gingen die Teilnehmer an diesem Abend auseinander, bis sie sich sicher bald an der nächsten Einsatzstelle wiedertreffen.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

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Updated: 15. Mai 2019 — 20:59